Wie soll sie funktionieren? Wer nimmt teil? Wer verdient daran? 9 Fragen zur Mega-WM

Der Fifa-Rat hat entschieden: Ab 2026 dürfen neu 48 Mannschaften an der WM teilnehmen! Jetzt müssen viele Fragen geklärt werden.

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Die 33 Mitglieder des Fifa-Rats tagen ab Dienstagmorgen um 9 Uhr in Zürich. Als Punkt 3.2. auf der Tagesordnung steht der neue Modus der WM. Und kurz nach 10.30 Uhr ist klar: Die neue WM mit 48 statt 32 Mannschaften kommt!

BLICK beantwortet die neun brennendsten Fragen dazu:

1. Wie soll das Turnier funktionieren?
Es wird 16 Dreier-Gruppen geben, die ersten zwei Mannschaften kommen weiter. Danach gibt es Sechzehntelfinals.

2. Wie verhindert man Spielabsprachen bei nur zwei Gruppenspielen?
Das ist noch offen. Diskutiert wird, ob man wie im Eishockey einen Punkt bei Unentschieden gibt und dann einen zweiten in einer Verlängerung oder Penaltyschiessen ausspielt. 

3. Wie viele Spiele finden insgesamt statt?
Es werden 80 statt 64 Partien sein.

4. Dann wird der Fussball-Kalender künftig also noch gedrängter?
Die Belastung für die Spieler wird nicht höher. Ein Team kann wie heute auf maximal 7 Partien an einer WM kommen.

5. Wo findet die erste Mega-WM statt?
Das wird erst im Jahr 2020 festgelegt. Als Favorit gilt die USA, die Liste der Interessenten ist lang: Kanada, Mexiko und Marokko wird es nachgesagt. Aber auch die Doppel- und Dreifach-Bewerbungen Australien/Neuseeland, Algerien/Tunesien und Ecuador/Kolumbien/Peru sind ein Thema.

6. Wer bekommt die zusätzlichen 16 Startplätze?
Das ist völlig offen.

7. Was bedeutet es für die Schweiz?
Aller Voraussicht nach nicht allzu viel. Es ist nicht zu erwarten, dass Europa viele neue Startplätze erhält.

8. Wie viel Geld kassiert die Fifa mehr?
Man geht von 6,5 Milliarden Dollar Einnahmen aus, eine Milliarde mehr statt bisher. Der Gewinn würde auf 680 Millionen Dollar steigen – und das Startgeld für die Teilnehmer würde höher.

9. Wie lange dauert die WM?
32 Tage - also gleich lange wie bisher.

Publiziert am 10.01.2017 | Aktualisiert am 11.01.2017

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17 Kommentare
  • Christoph  Koebel , via Facebook 11.01.2017
    Eines sollte geaendert werden: dass der Gastgeber automatisch qualfiziert wird
  • Andreas  Imhof 10.01.2017
    Ganz genau Herr Maeder darum wurde die Schweiz 2013 ja auch Eishockey Vizeweltmeisten! Oder die Slowakei 2002 Weltmeister. Es gibt also auch da Überraschungen, die aber so selten sind wie im Fussball. Schlussendlich spielen meist immer die selben Teams um den Titel Ger, Ita, Bra, Arg, Esp, Fra etc. Und unsere Tschütteler fliegen sowieso immer in der ersten K.o. Runde raus! Egal ob jetzt da Polen, Lichtenstein, Trinidad Tobago oder Island käme! ;-) 48 Teams wieso nicht gleich auf über 100 aufstoc
  • Eric  Pudles , via Facebook 10.01.2017
    Bis jetzt bekommen die Herren des FIFA Executive Komitees ihre Schmiergelder von 32 Ländern. Ab 2026 werden sie von 40 bezahlt werden (müssen). Eine unversteuerte Lohnerhöhung von 50 Prozent,
    Und irgend wie müssen die Herren doch ihre Rente der Teuerung anpassen. Die einen machens mit ehrlicher Arbeit, die anderen mit Betrügereien.
  • Hans  Keller aus St. Gallen
    10.01.2017
    Ganz einfach: Dieser Schwachsinn muss boykottiert werden! Oder höchstens die letzten acht Spiele übertragen. Das hülfe!
  • Mike  Müller aus Zürich
    10.01.2017
    Jetzt treten hier natürlich die ewig gestrigen Apparatschiks auf den Plan, jene die nicht verstanden haben, dass die den Wandel der Zeit nicht begreifen und stets lieber in der Vergangenheit leben möchten. Die Uhr tickt mit der Zeit. Und die Uhr lässt sich zurückdrehen, nicht aber die Zeit. Ich jedenfalls bin immer offen für NEUES. Es verhält sich wie mit den Frauen. Früher haben wir es mit «nur EINER» getrieben. Heute jedoch mit MEHREREN gleichzeitig...... ;-))))))))) «Time is Time - lets go»!