Wegen Mega-WM Spanier wollen die Fifa verklagen

Die 48er-WM wird Tatsache. Das gefällt natürlich nicht allen. In Spanien etwa prüft die Liga nun eine Klage.

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Die europäischen Ligen seien beim Entscheid des Fifa-Rats, die WM ab 2026 von 32 auf 48 Teams aufzustocken, übergangen worden, wettern die Spanier.

Der Präsident der spanischen Liga LFP, Javier Tebas (54), ist sauer – und prüft nun rechtliche Schritte! «Wir werden sehen, ob wir dem Wettbewerbskommissar der Europäischen Union oder der Schweiz den Fall vorlegen werden», so Tebas.

Und weiter: «Solche Entscheidungen können nicht ohne Konsens getroffen werden. Die grossen Ligen sollten angehört werden, weil 75 Prozent der Spieler bei der WM in den grossen europäischen Ligen spielen.»

Auch die Klub-Vereinigung ECA, angeführt von Karl-Heinz Rummenigge, steht der Mega-WM kritisch gegenüber: «Wir befürworten das nicht. Wir sehen keinen Nutzen darin, das bestehende System mit 32 Teams zu verändern, das sich für alle Seiten als perfekt erwiesen hat. Es wurde aus politischen, nicht aus sportlichen Gründen sowie unter erheblichem politischem Druck entschieden.»

Ein Journalist führt zudem ins Feld, dass auch der spanische Verband die Fifa wegen illegaler Wettbewerb-Absprachen verklagen will. Fifa-Präsident Gianni Infantino lächelnd: «Da wünsche ich viel Spass!» (wst)

Publiziert am 11.01.2017 | Aktualisiert am 14.01.2017

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28 Kommentare
  • Loris  Frey 11.01.2017
    Was regt ihr euch denn so auf? Es liegt einzig und allein an uns Konsumenten. Schaut keiner mehr hin, geht das ganze Business schnell den Bach runter. Trainieren können wir schon wenn die WM in Russland und insbesondere Qatar stattfinden - einfach ab oder umschalten.
  • HP  Meyer 11.01.2017
    Viele negative Kommentare. Es gibt pro Mannschaft nicht mehr Spiele. Wer in der 3er-Gruppe rausfliegt hat sogar eins weniger. Die Grossen haben einfach das Hosenflattern, denn wer das Startspiel verliert ist schon mächtig unter Druck. Es wird also Überraschungen geben ...
    • Loris  Frey 11.01.2017
      Die Kleinen werden wie schon an der EM deutlich bewiesen (war spielerisch eines der schlechtesten Turniere) hinten noch dichter machen und auf den Elferkrimi setzen. Es gibt von den Grossen nur eine Mannschaft wo dieses System perfekt spielt - da können wenigstens die sich freuen. Ironie!
  • Theo  Elmiger aus Widnau
    11.01.2017
    Die grössten Verbände (ich denke an 24) sollten die FIFA und UEFA verlassen und eigene Organisationen aufbauen. An einer solchen Demonstration hätten die Herren Infantino & Co. sicherlich Spass.
  • Reto  Hauser 11.01.2017
    Infantino hat den Afrikanern und Asiaten die 48-iger WM versprochen, wenn sie ihn wählen. Und nun muss er sein Wahlversprechen einlösen. So einfach ist das. Wie der eine Walliser, so der andere. Es wird sich nie etwas ändern bei der Fifa, solange die Fussball-Mini-Länder, wie Tonga, Guinea-Bissau oder Papua-Neuguinea etc., genau gleiches Stimmrecht haben wie Deutschland oder Brasilien. Absurd,
    • HP  Meyer 11.01.2017
      Das ist nicht absurd sondern demokratisch! Der Herr Blocher und ich haben auch je 1 Stimme bei Abstimmungen. Das sollte ein Eidgenosse eigentlich wissen ... Was die grossen Verbände mit der Championsleague machen sieht man ja. Nicht alle Champions dürfen mitspielen, sondern der 2., 3., 4. und 5. der grossen Ligen.
    • Punos  De Mazinger 11.01.2017
      @HP Meyer
      Dann hätten Sie also lieber mehr Spiele zwischen den Champions der Ligen (z.B. der Grottenkick zwischen Ludogorets und Basel) anstatt Spektakel Pur wie Real Madrid(2. Spanien) vs. Dortmund(2. Deutschland), um Beispiele aus aktueller Saison zu nehmen.

      Die Besten Teams gehören auch in die CL und an die WM. Andersgesagt, wenn bei der WM neu Kuala-Lumpur gegen den Süd-Sudan spielt, dann interessiert das schlichtweg keine Sau.
    • marius  weber 11.01.2017
      Es kann nicht sein, dass Tonga und Deutschland das gleiche Mitspracherecht bei der FIFA haben. Die FIFA ist kein Staat, es ist ein privater Verein, welcher seinen globalen Status einigen wenigen starken Mitgliedern zu verdanken hat. Dem ist endlich Rechnung zu tragen.
    • HP  Meyer 11.01.2017
      @Pinos
      Der Name Championsleague sagt doch schon viel aus. Die 2. und 3. usw. sollten in die Quali und wenn sie sich für die Gruppenspiele qualifizieren können Sie immer noch gegen Basel gewinnen.
      @Weber
      Auch ein Verein ist demokratisch geführt ...
    • Punos  De Mazinger 11.01.2017
      @Meyer
      Wenn ich so lese was sie sagen kann ich mir nur denken dass sie kein Fussballliebhaber sind. Welcher normale Mensch würde denn Ludogorets gegen Basel Real gegen Dortmund vorziehen ausser vielleicht ein FCB-Fan?!
      In der CL spielen nun mal die Crème de la Crème und dazu gehören aus meiner Sicht halt keine Meister aus Bulgarien, Kasachstan oder dergleichen. So wie die CL jetzt gelöst ist, finde ich eigentlich ganz gut.
  • Lorenzo  Ciliberto aus Zürich
    11.01.2017
    Die kriegen den Hals nie voll! Mehr Spiele sollen mehr Werbung und mehr Geld generieren. Verkauft wird es mit der "kleinen Länder-Karte". Leicht zu durchschauen und wirklich widerlich, wie sich der Sport entwickelt.