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Nein, Rooney jubelt nicht. Sein 1:0 gegen die Schweiz, das Tor, das die Partie eigentlich schon nach zehn Minuten entscheidet, nimmt er hin. Dass die Schweiz in der Folge derart harmlos sein würde, kann Rooney nicht ahnen. Sehr wohl aber, was auf ihn einbrechen wird, wenn er wieder auf die Insel zurückkehrt.
Zum einen meldet sich Helen Wood (23), alleinerziehende Mutter. Helen wer? Wood ist die dritte im Bunde neben der Prostituierten Jenny Thompson, die es für den flotten Dreier im noblen Lawry-Hotel in Manchester brauchte.
Rooney-Hure als «Stück Scheisse» beschimpft!
Knüppeldick kommts nun auch für Thompson, die den Skandal publik gemacht hat. Ihre Eltern sehen sich bemüssigt, sich bei Waynes Frau Coleen zu entschuldigen. Und die Frau eines anderen Premier-League-Stars, El Hadji Diouf von Blackburn, nennt Jenny eine Nutte: «Sie ist ein Stück Scheisse!»
Nicht genug damit, dass Coleen ihren Traum, ein zweites Kind nach Söhnchen Kai (zehn Monate) auf die Welt zu bringen, geplatzt sieht. Am Wochenende erleidet ihre zwölfjährige Schwester Rosie einen Hirnschlag und liegt im Koma.
Das Schicksal ihrer Schwester ist Coleen derzeit viel näher als das Winseln um Vergebung seitens ihres Gatten. Immerhin hat sie eingewilligt, sich mit ihm zu treffen.
Zumindest um eine Bleibe muss sich der aus dem Heim geworfene Rooney keine Sorgen machen. Er könnte sich jedes Hotel dieser Welt leisten. Manchester United bietet ihm ein Salär von mehr als zehn Millionen Franken jährlich, sollte er sich für fünf weitere Jahre verpflichten.
Vielleicht auch deshalb will ihn sein Coach ganz nahe bei sich wissen. Sir Alex Ferguson denkt, es wäre momentan für seinen Schützling besser, bei ihm und seiner Familie zu leben, als irgendwo alleine zu hausen.
Torschütze im Spiel gegen die Schweiz. Wayne Rooney klettert über Stephan Lichtsteiner.- Toto Marti