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Uli Hoeness ist seit 30 Jahren Manager beim deutschen Rekordmeister FC Bayern München. Hier schildert Hoeness, wie es war, als er mit einem Flugzeug in den Abgrund raste:
«Ich rede nicht gerne darüber. Es war der Tag, an dem drei andere Menschen starben, Freunde, gute Bekannte. Vom Unfall selber habe ich nichts mitgekriegt. Ich schlief – auf dem Sitz hinten rechts. Purer Zufall. Auf keinem andern Platz hätte ich überlebt.
(Hoeness war am 17. Februar 1982 in einer Piper Seneca auf dem Flug von München nach Hannover, zum Länderspiel Deutschland gegen Portugal. Um 20.10 Uhr kamder Notruf: «Engine trouble.» Maschinenprobleme. Dann verschwand die zweimotorige Propeller-Maschine von den Kontrollschirmen des Flughafenradars. Mitten in der kalten Nacht entdeckte ein Förster das Wrack auf einem Acker in Hannover – und einen blutverschmierten Menschen. Es war Hoeness.)
«Ich fahre seitdem gerne Zug – ist gemütlicher»
Als ich zu mir kam, lag ich im Krankenhaus, mit Arm-, Bein- und Rippenbrüchen, einer Lungenquetschung und einer Gehirnerschütterung. Ich hatte als Einziger überlebt.
Ob ich dadurch ein anderer Mensch geworden bin? Ja, am Anfang nimmst du dir das vor. Doch dann merkst du: In diesem Job wirst du schnell wieder zum alten Hektiker. Ich fahre seither aber gerne Zug. Ist gemütlicher als im Flugzeug.»
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