Giovanni Trapattoni hat das unglückliche Ausscheiden gegen Frankreich nicht verkraftet. Er fordert: Henry hätte sein Handspiel zugeben müssen.
Das skandalöse Tor zum 1:1 in der 103.Minute gegen Irland bringt Frankreich an die WM-Endrunde nach Südafrika. Alle hatten gesehen, dass sich Thierry Henry den Ball mit der Hand zurechtlegt, bevor er ihn zu William Gallas passt, der danach mit dem Kopf den Ball über die Linie drückt. Wirklich alle? Nein, Schiedsrichter Martin Hansson und seine Assistenten nicht. Schwach!Trapattoni appeliert an Fair PlayAuch Irlands Nationaltrainer Giovanni Trapattoni ist bitter enttäuscht: «Hätte der Schiri Henry gefragt, ob es Handspiel war, hätte der nur mit Ja antworten müssen.»Und der Italiener in Diensten der Iren hat recht. Übeltäter Henry, der sonst als äusserst fairer Spieler bekannt ist, sagte unmittelbar nach dem Spiel: «Ja, es war die Hand!». Leider stellte ihm ein TV-Journalist die Frage und nicht Schiedsrichter Hansson. Offen bleibt aber auch, ob der Captain der «Équipe Tricolore» in einem derart wichtigen Spiel dem Schiedsrichter die Wahrheit gesagt hätte.Henry entschuldigt sichAuch ein Tag nach dem Spiel, plagt Henry das schlechte Gewissen. Der Franzose twittert sogar: «Ich bin nicht der Schiedsrichter. Aber wenn ich jemanden verletzt habe, tut es mit leid.»Tja Thierry, in diesem Fall musst du dich noch bei 4,2 Millionen Iren entschuldigen! (hig/gwy)