Nach Handspiel gegen Irland: Trapattoni: «Henry hätte etwas sagen müssen»
Giovanni Trapattoni hat das unglückliche Ausscheiden gegen Frankreich nicht verkraftet. Er fordert: Henry hätte sein Handspiel zugeben müssen.
Aktualisiert um 22:20 | 19.11.2009
Das skandalöse Tor zum 1:1 in der 103.Minute gegen Irland bringt Frankreich an die WM-Endrunde nach Südafrika. Alle hatten gesehen, dass sich Thierry Henry den Ball mit der Hand zurechtlegt, bevor er ihn zu William Gallas passt, der danach mit dem Kopf den Ball über die Linie drückt. Wirklich alle? Nein, Schiedsrichter Martin Hansson und seine Assistenten nicht. Schwach!
Auch Irlands Nationaltrainer Giovanni Trapattoni ist bitter enttäuscht: «Hätte der Schiri Henry gefragt, ob es Handspiel war, hätte der nur mit Ja antworten müssen.»
Und der Italiener in Diensten der Iren hat recht. Übeltäter Henry, der sonst als äusserst fairer Spieler bekannt ist, sagte unmittelbar nach dem Spiel: «Ja, es war die Hand!». Leider stellte ihm ein TV-Journalist die Frage und nicht Schiedsrichter Hansson. Offen bleibt aber auch, ob der Captain der «Équipe Tricolore» in einem derart wichtigen Spiel dem Schiedsrichter die Wahrheit gesagt hätte.
Auch ein Tag nach dem Spiel, plagt Henry das schlechte Gewissen. Der Franzose twittert sogar: «Ich bin nicht der Schiedsrichter. Aber wenn ich jemanden verletzt habe, tut es mit leid.»
Tja Thierry, in diesem Fall musst du dich noch bei 4,2 Millionen Iren entschuldigen! (hig/gwy)
Trapattoni appeliert an Fair Play
Auch Irlands Nationaltrainer Giovanni Trapattoni ist bitter enttäuscht: «Hätte der Schiri Henry gefragt, ob es Handspiel war, hätte der nur mit Ja antworten müssen.»
Und der Italiener in Diensten der Iren hat recht. Übeltäter Henry, der sonst als äusserst fairer Spieler bekannt ist, sagte unmittelbar nach dem Spiel: «Ja, es war die Hand!». Leider stellte ihm ein TV-Journalist die Frage und nicht Schiedsrichter Hansson. Offen bleibt aber auch, ob der Captain der «Équipe Tricolore» in einem derart wichtigen Spiel dem Schiedsrichter die Wahrheit gesagt hätte.
Henry entschuldigt sich
Auch ein Tag nach dem Spiel, plagt Henry das schlechte Gewissen. Der Franzose twittert sogar: «Ich bin nicht der Schiedsrichter. Aber wenn ich jemanden verletzt habe, tut es mit leid.»
Tja Thierry, in diesem Fall musst du dich noch bei 4,2 Millionen Iren entschuldigen! (hig/gwy)
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Das sagen Blick.ch-Leser
- andré oberson, ruswil - 12:52 | 21.11.2009
- » hallo, alle reden nur von henry und seinem schlechten gewissen etc. fragt doch mal den linienrichter!!
- Wayan WESTRA, Kerobokan - Kuta - 02:20 | 21.11.2009
- » Tipp an alle, die hier ihre “Meinung” verkünden wollen: Bitte lest eure Texte vor dem Absenden nochmals durch – und korrigiert sie! Es ist erschreckend zu sehen welches Niveau die Texte aufweisen. Nicht nur inhaltlich, sondern vor allem in Sachen Grammatik und Orthografie! Für einige muss der Schulweg wohl sehr, sehr lang gewesen sein – viel zu lange! Noch ein Tipp: Schreibt eure Texte in WORD und lasst sie auch von WORD korrigieren. Dafür gibt’s eine Funktion. Danach kopiert den Text dorthin wo ihr ihn haben wollt. Geht ganz einfach! Zudem scheinen einige von euch von Beruf “Motzer” und “Blogger” zu sein. Aber wer nicht korrekt Schreiben kann hat es halt schwer einen Beruf zu erlernen. Salam hangat dari BALI.
- Hopp Schwiiz, Bern - 01:49 | 21.11.2009
- » @Markus Hodel, Luzern. Ja klar, aber jedes Headset hat einen Lautstärkeregler und kann aus oder eingeschaltet werden. Der Schiri war offensichtlich doch beim Linienrichter am Spielfeldrand. Man wird auch «3 Pfeifen manipulieren», wenn man auf SICHER gehen will. Sei es wie es wolle, man müsste dem Fussball das Kapital entziehen, dann hätten wir lauter so Superspiele wie an der U17. So wie es jetzt läuft, frisst das Kapital den Fussball auf: Wettskandale, Bestechung, horrende Transfersummen.
- Sandy Strong, Kaiseraugst - 00:30 | 21.11.2009
- » Also wie der Henry den Ball mit der Hand angenommen hat und diesen noch leicht vorgelegt hat, zeigt doch wieviel Gefühl dieser absolute Weltklassestürmer nicht nur in den Füssen hat. Wären da ein Streller oder Frei gestanden, hätten die sich wohl eher die Finger verstaucht und wären dann mindestens 3 mal über den Ball gestolpert.
- Mehmet Dinc, Schaffhausen - 20:45 | 20.11.2009
- » Mit diesem Satz bewahrt Henry sein Gesicht. Die FIFA hat keine Ahnung von Fairplay, also sollen sie keine Plakate aufhängen auf denen der Satz ''Fairplay'' abgebildet ist!
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