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Heute vor einer Woche nahm sich der deutsche National-Goalie Robert Enke das Leben. Am Sonntag wurde er im Stadion von Hannover 96 in einer bewegenden Feier verabschiedet.
Noch immer können viele nicht begreifen, dass sich ein so erfolgreicher Fussballer vor einen Zug stürzt, weil er das Leben nicht mehr aushält.
Entgegen bisherigen Meldungen war nicht nur sein engstes Umfeld in seine Krankheit eingeweiht. Bislang ging man davon aus, dass der 32-jährige Enke seine Depressionen und seine Angst innerhalb des Teams überspielt hatte.
Jetzt hat sein Hannover-Teamkollege Hanno Balitsch erklärt, er habe von Enkes Depressionen gewusst. «Es gab Leute im Team, die von Roberts Problemen wussten. Das waren ich und unsere beiden Physiotherapeuten. Wir haben versucht, ihm eine Stütze zu sein, ohne sein Vertrauen zu missbrauchen.»
Balitsch glaubt, dass für die anderen Mitspieler, wie etwa den Schweizer Nati-Verteidiger Mario Eggimann, Enkes Depressionen nicht zu erkennen gewesen seien.
Und weiter sagte Balitsch: «Robert war nicht alleine im Team. Aber er hat sich zuletzt immer mehr zurückgezogen.»
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Hannovers Hanno Balitsch (l., hier im Duell gegen Franck Ribéry) wusste von Enkes Depressionen. (Keystone)
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