
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Laut Bild.de stehen im Fokus der Ermittlungen in Marseille Frank Ribéry, seine beiden Berater, sowie Verantwortliche seines Ex-Vereins Olympique Marseille.
Die Vorwürfe gegen den Mann, der zuletzt die Champions League gehörig aufmischte? Prozessbetrug und Fälschung!
Doch das Ganze sieht aus wie die Rache eines Verschmähten, wurde die Anzeige doch eingereicht von Ribérys ehemaligen Agenten Bruno Heiderscheid, der von 2005 bis 2007 als Ribérys Spieleragent fungierte, ehe der französische Nationalspieler zu Jean-Pierre Bernès und Alain Migliaccio wechselte.
Streit um 600000 Euro
Ribéry und Olympique Marseille sollen das Sportgericht mit gefälschten Dokumenten und Falschaussagen getäuscht haben. Eine «versteckte» Erfolgsprämie von rund 600000 Euro soll laut Heiderscheid für ihn bestimmt gewesen sein, wegen des Transfers von Galatasaray Istanbul nach Marseille 2005. Ribéry bestritt das, bekam vom Sportgericht recht und erhielt den Zuspruch für das Geld.
Heiderscheid geht aber noch weiter: Vom Bayern-Transfer stünden ihm zehn Prozent der Ablöse zu, behauptet der Spieleragent. Hierüber soll ein handschriftlicher Vertrag mit Ribéry bestehen.
Gefährliche Ermittlungen gegen Ribéry oder doch nur heisse Luft eines verschmähten Spieleragenten? Ribéry und sein neuer Berater sehen der ganzen Sache jedenfalls gelassen entgegen, wie Bernès Bild.de mitteilte. (sme)
play
Franck Ribéry gehörte heuer zu den grossen Stars der Champions League. Kommt nun Ungemach auf ihn zu? (Keystone)