SRF-Studer erhält Trost nach blödem Spruch «Jürgen Klopp hat mich nach Liverpool eingeladen»

Wenige Tage nach seinem Spruch «Klopp hoch» erhält SRF-Moderator Lukas Studer einen Telefonanruf aus Liverpool. Am Draht ist Jürgen Klopp.

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Ein unpassender Spruch von SRF-Mann Lukas Studer (39) zu Liverpool-Trainer Jürgen Klopp (49) trat im Mai eine Lawine los. Was ist passiert? «Wie sagt man eigentlich in Ihrem Fall? Kopf hoch oder Klopp hoch?», sagt Studer in Basel unmittelbar nach dem Europa-League-Final zwischen Liverpool und Sevilla (1:3) zu Klopp.

Das kam beim Deutschen nicht gut an. «Sehen Sie, ich habe die Probleme, sie offensichtlich nicht. Sie können schon wieder Scherze machen, davon bin ich noch weit entfernt», sagte Klopp – und lief verärgert an die Pressekonferenz. Studer entschuldigte sich, sah den Faux-Pas sofort ein. Studer damals einsichtig zu BLICK: «Der Schuss ging total nach hinten los und es tut mir leid.»

Sein Spruch löste gewaltige Reaktionen aus, auf Twitter und Facebook ging ein Shitstorm los. In der Schweiz, aber auch in Deutschland und in England musste sich der SRF-Mann auf den Social-Media-Kanälen böse Kommentare der Fans anhören. Die Vorwürfe: Studer sei vorwitzig und zeige kein Fingerspitzengefühl.

Vier Tage nach dem Vorfall erhielt Studer einen Telefonanruf aus England. Klopp war am Hörer. Studer: «Er sagte mir, dass er das Ganze nicht tragisch findet und er war erstaunt über die Dimensionen, die der Spruch ausgelöst hat.» «Kloppo» sagte auch, dass er er sich aus seiner Zeit als Bundesliga-Trainer und jetzt in England viel Härteres gewohnt sei. Studer: «Dann lud mich Klopp zu sich nach Liverpool ein.»

Bald ist es soweit: Am nächsten Dienstag fliegt Studer für einen exklusiven Interviewtermin zu Klopp nach England. Das Gespräch wird in der SRF-«sportlounge» am 21. November ausgestrahlt. Ein «Klopp hoch» braucht es auch nicht mehr. Liverpool führt in der Premier League mittlerweile die Tabelle an.

Publiziert am 09.11.2016 | Aktualisiert am 12.11.2016

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6 Kommentare
  • Stephen  Weinmann , via Facebook 09.11.2016
    Tolle Geste von Kloppo, zeigt halt wieder das er der "normal one" ist. Ein Mourinho oder dergleichen hätten Studer nie wieder beachtet und auf beleidigt gemacht. Hoffe Studer ist dieses mal etwas besser vorbereitet als letztes mal;-) YNWA..!!!
  • hans  zottel aus Dübendorf
    09.11.2016
    Manchmal braucht es eben ein bisschen Zeit um einen bestimmt nicht schlechten Spruch richtig zu verstehen.
    • Esteban  Serda 09.11.2016
      Falsch.. Manchmal braucht es ein bisschen Zeit, um einen icht schlechten Spruch sagen zu dürfen. Nicht Klopp hat Spruch spät verstanden sondern Studer hat den falschen Zeitpunkt gewählt. nahc einer Finalniederlage will nimand solche Sprüche hören... aber mir ist klar, dass ein Schweizer das nicht wissen kann... woher auch ;)
    • Marco  Goby 10.11.2016
      Sie haben recht, Herr Zottel, der Spruch war nicht nur schlecht, sondern grottenschlecht!
      Und Herr Studer war leider der Meinung, dass er mit seiner "lockeren" Art bei Kloppo gut rüber kommt. Weit gefehlt...!!!
      Unsere Sportreporter täten oftmals gut daran, sich etwas zurück zu nehmen, denn es geht - und das vergessen leider viele - nicht um sie, sondern um den Interviewpartner!
  • El  Corazon 09.11.2016
    Mut und Talent wird belohnt. Nur so gekam Studer das Exklusive Interview. Cheapau.
  • St.  Schöni 09.11.2016
    Freut mich echt für Lukas Studer. Er ist meiner Meinung nach ein sehr intelligenter Moderator mit gutem Gespür für die richtigen Fragen. Der Spruch mit Klopp war ehrlich gesagt harmlos und kam einfach so spontan aus dem Gespräch. Seinen Tiefgang hat Studer übrigens wieder mal im Interview mit Blerim Dzemaili bewiesen. Freue mich schon auf das Interview mit Klopp.