Southgate will kein Sauf-Gate mehr England-Coach setzt seine Stars aufs Trockene

Im englischen Nationalteam soll Schluss mit Suff-Skandalen sein, sagt Nationalcoach Gareth Southgate.

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Am 6. Dezember kommt der Samichlaus, an Heiligabend das Christkind und wenn die englische Nati ins Camp einrückt, ist der nächste Alkohol-Exzess nicht weit. Es gibt Dinge, die sind einfach so und werden sich so bald nicht ändern.

Genau das will Englands neuer Nationaltrainer Gareth Southgate (46) nun aber versuchen. Nach dem Wirbel um Captain Wayne Rooney, der um 5 Uhr morgens offensichtlich angetrunken durchs Hotel wankte und Ausflügen anderer Stars in Nacht- und Stripclubs, macht der neue Chef klar, dass er künftig andere Saiten aufzuziehen gedenkt. 

«Wenn man gut genug ist, um mit den besten Teams der Welt mitzuhalten und sich so selbst schwächt, dann gute Nacht», sagt der 57-fache Nationalspieler der «Daily Mail». «Ich werde klarmachen, dass es gewisse Erwartungen gibt, wenn man mit der Nationalmannschaft unterwegs ist. Wir brauchen ein Umfeld und eine Kultur, die uns erlauben, Leistungen auf dem höchsten Niveau zu bringen.»

Wie die neuen Regeln genau aussehen sollen, will Southgate noch nicht sagen. «Ich will die Spieler mit Respekt behandeln, als Erwachsene. Es braucht gewisse Richtlinien, aber auch die Spieler müssen Verantwortung übernehmen. So wie es in den Top-Teams passiert.»

Wie es mit Captain Rooney in der Nationalmannschaft weitergeht, ist dabei weiterhin offen. Auf einen festen Kapitän will sich Southgate im Moment jedenfalls nicht festlegen. Die Mannschaft brauche generell «mehr Leader», sagt der frühere Spieler von Crystal Palace, Aston Villa und Middlesbrough.

Ob Southgate die findet, zeigt sich erstmals am 22. März. Dann tritt England in Dortmund zum Testspiel gegen Weltmeister Deutschland an. (eg)

Publiziert am 02.12.2016 | Aktualisiert am 02.12.2016

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1 Kommentare
  • Philipp  Bloecker 02.12.2016
    Kann man hier jetzt mal langsam aufhören, alles, was man zum Skandal stilisiert, mit «-Gate» zu bezeichnen? Watergate hatte übrigens nichts mit Wasser zu tun. Was soll also ein «Sauf-Gate» sein? Macht man sich in der Redaktion eigentlich auch mal kurz Gedanken über den Unsinn, den man hier so publiziert?