Italiener belohnen ab jetzt Fairplay Die Grüne Karte feiert Premiere!

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Die zweithöchste Liga Italiens führt zur Förderung des Fairplays die Grüne Karte ein. «Als symbolischen Wert», wie der Präsident erklärt.

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Aller guten Dinge sind drei: Die Italiener fügen der Gelben und der Roten Karte nun die Grüne hinzu. Was wie ein Aprilscherz im Januar klingt, ist tatsächlich ernst gemeint.

In der zweithöchsten italienischen Liga, der Serie B, führt der Schiri am Freitag im Spiel zwischen Spezia Calcio und AS Bari auch eine Grüne Karte mit sich.

Doch anders als beim roten und gelben Exemplar soll dieser Karton nicht bestrafen. Spieler, die einem Gegenspieler zur Hilfe eilen, den Schiedsrichter unterstützen oder eine falsche Entscheidung des Unparteiischen trotz eigener Nachteile korrigieren, sollen damit belohnt werden.

Toll gemacht: Spieler können sich künftig für diese Karte bedanken. play
Toll gemacht: Spieler können sich künftig für diese Karte bedanken.

 

Wie es zudem heisst, werde monatlich oder jährlich der fairste Spieler ausgezeichnet. «Die Grüne Karte hat zwar nur einen symbolischen Wert, sie ist jedoch ein wichtiges Signal für den italienischen Fussball. Wir wollen nicht normale, sondern beispielhafte Verhaltensweisen belohnen», erklärt Serie-B-Präsident Andrea Abodi.

Die Grüne Karte ist bereits im Jugendbereich in Italien getestet worden – und hat sich scheinbar bewährt. (rae)

Publiziert am 15.01.2016 | Aktualisiert am 15.01.2016

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