Schluss mit «Geld verbrennen» Jetzt will China den Transfer-Wahnsinn stoppen

Die chinesischen Klubs werfen mit Millionen um sich und locken so manchen Fussball-Star ins Reich der Mitte. Damit soll nun scheinbar Schluss sein.

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Eine «Fussball-Supermacht» soll China werden, schrie Präsident Xi Jinping im März 2015 und stellte einen 50-Punkte-Plan für das Erreichen dieses Ziels vor.

Knapp zwei Jahre später ist die chinesische Super League tatsächlich weltweit in den Schlagzeilen. Hauptsächlich aber aufgrund der horrenden Transfersummen und Spielerlöhnen, die so manchen Star aus Europa ins Reich der Mitte locken.

Carlos Tevez (32) beispielsweise verdient neu bei Schanghai Schenhua unfassbare 770'000 Franken – pro Woche, versteht sich! Auch Chelseas Oskar und John Obi Mikel vervielfachen ihr Gehalt in China. Genauso wie zuvor schon Jackson Martinez, Graziano Pellè, Ramires, Hulk der Verlockung des grossen Geldes erlagen.

Nun aber soll Schluss sein mit dem Millionen-Wahnsinn!

Ein Sprecher des chinesischen Sportministeriums sagt jetzt, die Klubs seien nur noch am «Geld verbrennen». Die Regierung werde deshalb von nun an «super-teure Transfers regulieren und eindämmen und sinnvolle Einschränkungen bezüglich den hohen Löhnen» machen.

Zudem sollen Oberlimiten für Ablösesummen und Löhne festeglegt, und «irrationale Investments» kontrolliert werden. «Unser Ziel muss sein, 100-jährige Klubs aufzubauen», so der Sprecher. Deshalb solle die finanzielle Überwachung gestärkt und die Spieler-Ausgaben kontrolliert werden. Auch werde der chinesische Fussballverband die Anzahl Spieler aus Übersee von fünf auf vier reduzieren. (wst)

Publiziert am 06.01.2017 | Aktualisiert am 06.01.2017

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5 Kommentare
  • Hannes  Dönni aus Sirnach
    06.01.2017
    Die investieren ihr Geld gescheiter in den Umweltschutz. Was ich in Shijiazuhang sah (Nähe Peking), hat mich total geschockt. Die Sonne war nur mehr als matte weisse Scheibe zu sehen. Die Büsche weiss bedeckt mit Staub, wie bei "The day after". Diese Transfersummen sind doch nur mehr moderner Menschenhandel pur!!
  • gerber  rolf aus breganzona
    06.01.2017
    Unabhängig von diesem Unfall ist mir schon aufgefallen dass viele Lenker einfach drauflos fahren in der Erwartung der andere denkt dann schon für mich. Vortritt missachten, Weg abschneiden beim Spurwechsel im Kreisel gehören da noch zu den harmlosesten Beispielen. 1m Abstand zum Vordermann mit 120 Sachen sieht man täglich auf Autobahnen. Ich wundere mich nur dass es nicht jeden Tag in dieser Grössenordnung kracht.
  • Alex  Zogg aus Ebikon
    06.01.2017
    Bravo China machts vor was schon lange fällig w.äre. Das ist doch alles Masslos übertrieben. Da kann die FIFA mal etwas lernen und danach nachmachen
  • reto  schweizer 06.01.2017
    Wie können die überhaupt soviel bezahlen, haben diese Clubs reiche Mäzene oder wie funktioniert sowas?
  • Adrian  Müller 06.01.2017
    Wow China macht das was die FIFA eigentlich tun sollte und eigentlich wollte, aber natürlich nie machen würde. Die NHL hats vorgemacht und ein Maximalgrenze einmal eingeführt, aber das wird im Fussball nie kommen.