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Es ist schon lange bekannt: Schiedsrichter haben es nicht leicht. Was sich aber am vergangenen Wochenende in Griechenland abgespielt hat, ist ein neuer Tiefpunkt. Schiedsrichter Marios Lambropoulos musste im Leichenwagen aus dem Stadion gebracht werden!
Es war ein Spiel wie viele andere zuvor. Korfu führt gegen PAS Ioannina in der zweiten griechischen Liga bis in die Nachspielzeit mit 2:1. Dann die 96. Minute: Schiedsrichter Lambropoulos pfeift Elfmeter gegen das Heimteam. Dasios lässt sich nicht zweimal bitten und rettet PAS Ioannina einen wichtigen Punkt im Aufstiegsrennen.
Für die heimischen Fans ist das aber zu viel: Die Korfu-Anhänger gehen auf die Spieler des Gästeteams los. Ihre Wut richtet sich aber hauptsächlich auf den Schiedsrichter, der gerade noch in die Katakomben flüchten kann.
Dann tritt Korfu-Boss Spiros Kallogiannis auf den Plan, mit einer makaberen Idee: Der Schiedsrichter wird – unerkannt und geschützt vor den Fans – mit dem Leichenwagen aus dem Stadion gekarrt.
Das einzige «Positive» an der ganzen Sache? Lambropoulos konnte den Leichenwagen immerhin aufrecht stehend und nicht im Sarg verlassen.
Ganz im Gegensatz zum griechischen Fussball, der ganz gehörig wankt.
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Ein Leichenwagen bedeutete die Rettung für den Schiedsrichter. (Keystone)