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Beim dienstäglichen Cup-Spiel bei AD Alcorcon, einem Drittligisten aus einem Vorort von Madrid, geht das königliche Starensemble von Real kläglich 4:0 unter.
Nach dem Spiel sind Präsident Perez, Sportchef Valdano und Trainer Pellegrini sprach- und hilflos. Bei Real-Star Guti brennen bereits zur Pause die Sicherungen durch!
Coach Pellegrini hat den sensiblen Spielmacher nach 45 Minuten ausgewechselt, Guti zieht sich den Trainings-Anzug über und will vor Beginn der zweiten Hälfte auf der Spielerbank Platz nehmen.
Dann wird er von den Fans als «maricon» (zu Deutsch: Schwuchtel) bezeichnet. Guti, obwohl Familienvater und mit einer schönen TV-Moderatorin liiert, muss sich diese Pöbeleien nicht zum ersten Mal anhören. Trotzdem rastet er aus und zeigt den Fans mehrmals den Stinkefinger!
Nach Schiri Massimo Busacca und YB-Stürmer Seydou Doumbia erweitert Guti die – nun königliche Liste – der obszönen Geste im internationalen Profi-Fussball. (ds)
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