Sohn des Real-Trainers heisst wie sein Vorbild Zidane schlief mit Enzos Trikot

Jetzt gibt es zwei Zidanes bei den Profis von Real Madrid. Trainer «Zinédine» und sein Sohn. Und es gibt eine schöne Geschichte darüber, warum der Sohn «Enzo» heisst.

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Primera Division

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Real Madrid 17 46:16 40
2 Sevilla 18 38:22 39
3 FC Barcelona 18 47:17 38
4 Atl. Madrid 18 32:14 34
5 FC Villarreal 18 26:12 31
6 San Sebastian 17 28:25 29
7 Bilbao 18 22:19 28
8 Celta Vigo 18 29:32 27
9 SD Eibar 18 25:24 26
10 UD Las Palmas 18 27:29 24
11 Espanyol 18 22:25 23
12 CD Alaves 18 15:18 22
13 Malaga 17 26:29 21
14 Betis Sevilla 18 20:30 21
15 La Coruna 18 23:28 18
16 CD Leganes 18 13:29 17
17 Valencia 17 26:33 16
18 Sporting Gijon 18 19:37 12
19 Granada 18 15:39 10
20 Osasuna 18 17:38 9
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Es war ein Traumdebüt von Enzo Zidane am Mittwoch. Erster Einsatz für Real Madrid, erstes Tor. Der Sohn des Trainers trug dabei das Trikot mit der Nummer 29. Da stand «Enzo» drauf, nicht etwa «Zidane». Nicht, dass das dem Vater was ausmachen würde. Dass er seinen Sohn vor 21 Jahren «Enzo» taufte, hat nämlich eine Vorgeschichte.

Enzo Francescoli war ein Ballzauberer aus Uruguay. Man nannte ihn «El Principe», den Prinzen, der in Südamerika und in Europa eine bemerkenswerte Fussball-Karriere machte. Als Francescoli Ende der Achziger bei Marseille spielte, wurde er zum grossen Vorbild des jungen Zinédine Zidane: «Er war mein Lieblingsspieler, und ich habe immer gewartet, um ihn beim Training sehen zu können.»

Am 24. März 1995 kam in Bordeaux Zinédines erster Sohn zur Welt. Er wurde zu Ehren Francescolis auf den Namen «Enzo» getauft. Als es ein Jahr später im Intercontinentalcup zum Aufeinandertreffen kam zwischen Juventus mit Zidane und River Plate mit Francescoli, schenkte der Südamerikaner Zizou nach dem Spiel sein Trikot. Zidane, selber ein Weltstar, hielt das Geschenk seines grossen Idols in Ehren. Seine Frau verriet später, dass er mit dem Trikot sogar geschlafen habe.

Nun bekommt der Name neuen Glanz. Enzo traf nicht nur bei seinem Debüt für die Real-Profis. Er zeigte auch Kunststücke, welche die Medien zum Schwärmen bringen. So den Übersteiger mit anschliessender Pirouette, den sein Vater in Perfektion beherrschte und den man auch schon in den Achzigern auf Europas Fussballplätzen sah – von einem Zauberer namens Enzo Francescoli.

Publiziert am 02.12.2016 | Aktualisiert am 02.12.2016

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