Nadal: «Kommt jetzt Cristiano Ronaldo?»

  • Publiziert: 09.07.2008, Aktualisiert: 03.01.2012
  • Von Dominik Steinmann

Nach seinem Wimbledon-Sieg hat sich Rafael Nadal umgehend bei Real Madrid-Präsident Calderon erkundigt, ob Superstar Ronaldo jetzt zu seinem Lieblingsverein wechsle.

Der völlig erschöpfte Nadal wollte nach dem Wimbledon-Sieg gemäss «Daily Mirror» vom Real-Chef nur eines wissen: «O.k. Was ist jetzt mit Ronaldo, kommt er zu Real?»

Calderon soll darauf gesagt haben: «Entspann dich, Rafa. Alles ist unter Kontrolle. Er hat schon unterschrieben.»

Erstaunlich ist, dass der Real-Präsident vor einer Woche noch gesagt hat, er glaube nicht daran, dass Manchester-Star Cristiano Ronaldo dieses Jahr nach Madrid komme, aber er sei trotzdem optimistisch.

Ein Hin und Her

Real verbreitete bereits während der Saison über die Sportzeitung «Marca» Gerüchte, wonach der portugiesische Top-Star zu den Madrilenen wechseln wolle. Ein Hin und Her folgte.

Einiges, was gesagt wurde, soll nachstehende «Chronik eines angekündigten Transfers» wiedergeben.

13. Mai: Real sagt, dass Ronaldo für 100 Millionen Euro wechseln wird.

14. Mai: Ronaldo sagt, er bleibe in Manchester.
16. Mai: Ronaldo gibt zu, dass er vielleicht wechselt.

21. Mai: Ronaldo sagt unmittelbar nach dem Champions-League-Sieg mit ManU: «Ich bleibe.»

23. Mai: Ronaldo sagt, er werde in den nächsten sieben Tagen bekanntgeben, ob er bei ManU bleibt.

28. Mai: ManU-Coach Ferguson will Ronaldo an der Euro in der Schweiz besuchen.

29. Mai: ManU zeigt Real bei der Fifa an.

4. Juni: Ronaldo sagt seinen Freunden, er wolle ManU verlassen.

24. Juni: Real kündigt an, dass Ronaldo am 7. Juli offiziell vorgestellt wird.

4. Juli: Die Schwester Ronaldos sagt, dass ihr Bruder in Manchester bleibt.

9. Juli: Der Arzt, der Ronaldo operiert hat, ruft Real an und sagt, dem Knöchel gehe es gut.

Was wirklich stimmt, wissen nur die Beteiligten. Spätestens am 31. August (Transferschluss) ist klar, wo Ronaldo nächste Saison spielt. Das kann ja noch heiter werden.

play Rafas-Freudenschrei nach dem Wimbledon-Sieg. (Reuters)