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Die Primera División soll für ausländische Fussballstars künftig kein Steuerparadies mehr sein, das hat das Parlament entschieden.
Die regierenden spanischen Sozialisten wollen zusammen mit anderen Linksparteien das sogenannte «Beckham-Gesetz» reformieren.
Danach soll auch für ausländische Fussballer, die in Spanien leben und mehr als 900000 Franken im Jahr verdienen, künftig der Spitzensteuersatz von 43 Prozent gelten.
Nach der bisherigen Regelung aus dem Jahr 2004, die nach dem damals bei Real Madrid spielenden David Beckham benannt wurde, müssen ausländische Fussballstars nur 24 Prozent ihres Gehalts an den Fiskus abtreten – das gilt übrigens nur für die Fussballer. Alle anderen Ausländer, die über 900000 Franken verdienen, mussten weiterhin den Spitzensteuersatz bezahlen. Dadurch hatten die spanischen Spitzenvereine wie Real Madrid und Barça im Vergleich zu ihren ausländischen Konkurrenten beim Werben um Spitzenspieler bis anhin grosse steuerlichen Vorteile.
Die Steuererhöhung gilt ab dem 1. Januar 2010.
Die Profiliga «LFP» will diese Regelung anfechten und disktuiert aktuell über einen möglichen Streik. Die Entscheidung wurde vertagt, bis zum 19. November will die Liga über weitere Schritte nachdenken. Im schlimmsten Fall würde der Ligabetrieb vorübergehend gestoppt.
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Adios Steuervorzüge. Es ist zum Haare raufen. (Keystone)