Wales-Trainer Gary Speed (†) Wüster Streit mit Ehefrau am Vorabend seines Selbstmordes

Am 27. November nahm sich Wales-Trainer Gary Speed, 42-jährig, das Leben. Jetzt kommt aus: Am Vorabend hatte es einen wüsten Streit mit seiner Ehefrau gegeben.

  • Publiziert: 31.01.2012

Zwei Monate nach dem Tod des walisischen Nationaltrainers Gary Speed (†) sind die Umstände noch immer nicht endgültig geklärt. «Die Beweismittel haben nicht hinreichend gezeigt, ob es Absicht oder ein Unfall war», wird Gerichtsmediziner Nicholas Rheinberg zitiert. Speed war am 27. November erhängt in seiner Garage in seinem Haus in der Grafschaft Cheshire in Nordwestengland von seiner Frau aufgefunden worden.

Die Fussballwelt reagierte geschockt und überrascht. Nichts habe auf persönliche Probleme des ehemaligen Mittelfeldspielers hingedeutet. Aber jetzt legt der Untersuchungsbericht offen, dass es in Speeds Ehe gekriselt haben soll. Der stressige Job als Nationaltrainer habe das Familienleben belastet. Anzeichen für eine Depression habe es aber keine gegeben.

Speeds Ehefrau sagte aus, der 42-jährige habe Tage vor dem Suizid in einer SMS Selbstmordabsichten geäussert. Am Vorabend des mutmasslichen Suizids soll es zudem zu einem wüsten Ehestreit gekommen sein, wie die Witwe berichtet.

Speeds Frau hat nach dem Streit das gemeinsame Haus verlassen und die Nacht im Auto verbracht. Am frühen Morgen fand sie dann den 85-fachen walisischen Nationalspieler erhängt in der Garage.

«Es hat keine grössere Ehre für Gary gegeben, als sein Land als Teammanager zu führen in dem Spiel, das er liebt», sagte Speeds Mutter im Zuge der Ermittlungen. Sie beschrieb ihn als «halbleere» Person und «sicherlich keinen Optimisten».

Am 29. Februar findet in der walisischen Hauptstadt Cardiff ein Freundschaftsspiel zwischen Wales und Costa Rica zu Ehren Speeds statt. (sh)

Kommentare (1)

  • Michael  Guidara , Oberglatt
    Ich kann es Heute noch immer nicht fassen das sich Speed das Leben genommen hat. Der Mann war ein toller anständiger Kerl, nochmals R.I.P. Gary
    • 31.01.2012
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