Robin van Persie hat bei Manchester United einen Vierjahresvertrag unterschrieben. Sein neuer Boss, Sir Alex Ferguson, freut sich diebisch. Die Arsenal-Fans dagegen laufen Amok.
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Van Persie und Ferguson präsentieren das brandneue ManU-Trikot mit der Nummer 20. (Reuters)
Er ist bereits in Manchester. Robin van Persie (29) hat heute nach den erfolgreichen Medizin-Checks einen Vierjahresvertrag bis Sommer 2016 bei ManUnited unterschrieben.
Umgerechnet 36,7 Millionen Franken überweisen die «Red Devils» an Ligakonkurrent Arsenal London für den Torschützenkönig der vergangenen Premier-League-Saison (30 Tore). Der holländische Superstürmer wird beim Vizemeister rund 382‘000 Franken verdienen – pro Woche!
Van Persie: «Es ist eine Ehre bei Manchester United zu unterschreiben. Ich freue mich, in die Fussstapfen von so vielen grossen Spielern zu treten. Ich will meine Erfahrung ins Team einbringen und meinen Teil im Kampf um die grössten Trophäen im Fussball beitragen. Ich kann es kaum erwarten, endlich loszulegen.»
Auch United-Trainer Sir Alex Ferguson (70) jubelt über diesen Transfercoup. Er verfüge nun über das tödlichste Sturmduo ganz Europas. Und damit wohl auch von der ganzen Welt.
Am Montag soll Van Persie bereits im Spiel gegen Everton an der Seite von Wayne Rooney (26) auflaufen. Die holländische Zeitung «Telegraaf» zeigt die beiden unter dem frechen Titel «Fatman und Robin».
Ferguson: «Das sind zwei fantastische Spieler und es ist grossartig, die beiden im Team zu haben. Mit diesem Sturmduo sind wir noch stärker. Nicht zu vergessen, die Kombinationsmöglichkeiten, die ich jetzt habe. Ich habe Chicharito, Wayne, Robin, Danny Welbeck und Kagawa. Eine fantastische Kollektion.»
Es gab Zeiten, da verfügte Fergie über ähnlich viel Offensiv-Power. 1999 gewann ManUnited mit Ligatitel, Champions-League-Triumph und FA-Cup-Sieg das Triple.
Ferguson vergleicht seine heutige Sturm-Auswahl: «Auch damals hatte ich mit Andy Cole, Dwight Yorke, Teddy Sheringham und Ole Gunnar Solskjaer die vier besten Stürmer Europas in meinen Reihen.»
Dass Ferguson jubelt, ist kein Wunder. Genausowenig wie die Wut der Arsenal-Fans über den Wechsel von «RvP». Im Internet schwappt dem Holländer eine Hass-Welle entgegen. Und die verärgerten Arsenal-Fans verbrennen weltweit ihre Van-Persie-Shirts (siehe Video).
Der Trainer der Londoner, Arsène Wenger (62), versucht, die Fans zu beschwichtigen: «Ich weiss, es ist ein grosses Risiko, Van Persie zu verkaufen. Aber ich glaube, wir haben die Qualität, um mit dieser Situation umzugehen. Ich verstehe, dass die Fans verletzt sind.»
Manchester United hatte sich im Rennen um Van Persie gegen Erzrivale Manchester City und Juventus Turin durchgesetzt. Er ist der erste Arsenal-Spieler seit Viv Anderson 1987.
| Platz | Mannschaft | SP | Tore | Punkte |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Manchester United | 38 | 86:43 | 89 |
| 2 | Manchester City | 38 | 66:34 | 78 |
| 3 | Chelsea | 38 | 75:39 | 75 |
| 4 | Arsenal | 38 | 72:37 | 73 |
| 5 | Tottenham | 38 | 66:46 | 72 |
| 6 | Everton | 38 | 55:40 | 63 |
| 7 | Liverpool | 38 | 71:43 | 61 |
| 8 | West Bromwich | 38 | 53:57 | 49 |
| 9 | Swansea | 38 | 47:51 | 46 |
| 10 | West Ham | 38 | 45:53 | 46 |
| 11 | Norwich | 38 | 41:58 | 44 |
| 12 | Fulham | 38 | 50:60 | 43 |
| 13 | Stoke | 38 | 34:45 | 42 |
| 14 | Southampton | 38 | 49:60 | 41 |
| 15 | Aston Villa | 38 | 47:69 | 41 |
| 16 | Newcastle | 38 | 45:68 | 41 |
| 17 | Sunderland | 38 | 41:54 | 39 |
| 18 | Wigan | 38 | 47:73 | 36 |
| 19 | Reading | 38 | 43:73 | 28 |
| 20 | QPR | 38 | 30:60 | 25 |
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