Pädo-Skandal in Englands Fussball 860 Opfer melden sich bei Missbrauch-Hotline

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Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Chelsea 13 29:10 31
2 Liverpool 13 32:14 30
3 Manchester City 13 29:12 30
4 Arsenal 13 28:13 28
5 Tottenham 13 19:10 24
6 Manchester United 13 18:15 20
7 Everton 13 16:15 19
8 FC Watford 13 17:21 18
9 West Bromwich 13 17:16 17
10 Southampton 13 13:12 17
11 Stoke 13 14:19 16
12 AFC Bournemouth 13 15:19 15
13 FC Burnley 13 12:21 14
14 Leicester City 13 16:22 13
15 FC Middlesbrough 13 12:15 12
16 West Ham 13 14:24 12
17 Crystal Palace 13 21:26 11
18 Hull City 13 11:28 11
19 Swansea 13 16:26 9
20 Sunderland 13 12:23 8

Beim Nottelefon des Fussball-Verbands FA glüht die Leitung. Etliche, in der Jugendzeit misshandelte Ex-Fussball-Profis, melden sich.

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England wird seit zwei Wochen von einem Sex–Skandal erschüttert: Zahlreiche Kinder und Jugendliche sollen von Trainer oder Scouts grosser englischer Klubs sexuell missbraucht worden sein. Mehrere Ex-Profis, die Übergriffen zum Opfer gefallen sind, haben sich daraufhin zu Wort gemeldet. (BLICK berichtete)

Auf einer eigens dafür eingerichteten Hotline will der englische Fussball–Verband FA, in Zusammenarbeit mit der englischen Kinderschutz–Organisation NSPCC, möglichst viele dieser «abscheulichen Verbrechen» aufdecken. Der Vorsitzender der FA, Georg Clarke, stellt  Betroffenen eine Entschädigungszahlung in Aussicht, die laut der «Times» in die Millionen gehen könnte. 

Klubs und verantwortliche Personen sollen zur Rechenschaft gezogen werden, die Vertuschungen endlich aufhören. «Und wenn die FA dabei schlecht aussieht, dann soll das so sein», sagt Clarke.

Nun meldet die NSPCC, dass innerhalb von nur einer Woche bereits 860 (!) Betroffene angerufen haben. Über 60 verschiedene NSPCC–Agenturen in ganz England seien kontaktiert worden. Zahlreiche Fälle direkt an die Polizei weitergeleitet.

Auch Wayne Rooney, Botschafter der NSPCC, meldet sich zu Wort: «Es ist schrecklich, dass einige meiner Kollegen so etwas erleiden mussten. Ich ermutige alle, die unter Missbrauch leiden oder gelitten haben, an die Öffentlichkeit zu gehen.» (aho)

Publiziert am 01.12.2016 | Aktualisiert am 01.12.2016

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1 Kommentare
  • Anna  Rusch heute, 10:13 Uhr
    Bei uns sollten die Eltern auch besser hinschauen, was für Männer da ihre Kinder unterrichten, sei es vom Ringen-Fussball! Hin -statt wegschauen, den Kindern zuliebe! Nirgends kommen solche Kranken so nahe an ihre Opfer heran!