Pädo-Skandal in Englands Fussball 860 Opfer melden sich bei Missbrauch-Hotline

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Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Chelsea 21 45:15 52
2 Tottenham 21 43:14 45
3 Liverpool 21 49:24 45
4 Arsenal 21 48:22 44
5 Manchester City 21 41:26 42
6 Manchester United 21 32:20 40
7 Everton 21 32:23 33
8 West Bromwich 21 28:28 29
9 Stoke 21 27:33 27
10 FC Burnley 21 23:31 26
11 AFC Bournemouth 21 30:37 25
12 West Ham 21 26:35 25
13 Southampton 21 19:26 24
14 FC Watford 21 23:36 23
15 Leicester City 21 24:34 21
16 FC Middlesbrough 21 17:22 20
17 Crystal Palace 21 30:40 16
18 Hull City 21 20:45 16
19 Sunderland 21 20:40 15
20 Swansea 21 23:49 15

Beim Nottelefon des Fussball-Verbands FA glüht die Leitung. Etliche, in der Jugendzeit misshandelte Ex-Fussball-Profis, melden sich.

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England wird seit zwei Wochen von einem Sex–Skandal erschüttert: Zahlreiche Kinder und Jugendliche sollen von Trainer oder Scouts grosser englischer Klubs sexuell missbraucht worden sein. Mehrere Ex-Profis, die Übergriffen zum Opfer gefallen sind, haben sich daraufhin zu Wort gemeldet. (BLICK berichtete)

Auf einer eigens dafür eingerichteten Hotline will der englische Fussball–Verband FA, in Zusammenarbeit mit der englischen Kinderschutz–Organisation NSPCC, möglichst viele dieser «abscheulichen Verbrechen» aufdecken. Der Vorsitzender der FA, Georg Clarke, stellt  Betroffenen eine Entschädigungszahlung in Aussicht, die laut der «Times» in die Millionen gehen könnte. 

Klubs und verantwortliche Personen sollen zur Rechenschaft gezogen werden, die Vertuschungen endlich aufhören. «Und wenn die FA dabei schlecht aussieht, dann soll das so sein», sagt Clarke.

Nun meldet die NSPCC, dass innerhalb von nur einer Woche bereits 860 (!) Betroffene angerufen haben. Über 60 verschiedene NSPCC–Agenturen in ganz England seien kontaktiert worden. Zahlreiche Fälle direkt an die Polizei weitergeleitet.

Auch Wayne Rooney, Botschafter der NSPCC, meldet sich zu Wort: «Es ist schrecklich, dass einige meiner Kollegen so etwas erleiden mussten. Ich ermutige alle, die unter Missbrauch leiden oder gelitten haben, an die Öffentlichkeit zu gehen.» (aho)

Publiziert am 01.12.2016 | Aktualisiert am 01.12.2016

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1 Kommentare
  • Anna  Rusch 02.12.2016
    Bei uns sollten die Eltern auch besser hinschauen, was für Männer da ihre Kinder unterrichten, sei es vom Ringen-Fussball! Hin -statt wegschauen, den Kindern zuliebe! Nirgends kommen solche Kranken so nahe an ihre Opfer heran!