Liverpool ist Tabellenführer Kein Deutscher war in England je so beliebt wie Klopp

Die «Reds» stürmen an die Tabellenspitze der Premier League. Und die britische Presse macht ausgerechnet einen Deutschen für den Höhenflug verantwortlich.

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Premier League

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Chelsea 21 45:15 52
2 Tottenham 21 43:14 45
3 Liverpool 21 49:24 45
4 Arsenal 21 48:22 44
5 Manchester City 21 41:26 42
6 Manchester United 21 32:20 40
7 Everton 21 32:23 33
8 West Bromwich 21 28:28 29
9 Stoke 21 27:33 27
10 FC Burnley 21 23:31 26
11 AFC Bournemouth 21 30:37 25
12 West Ham 21 26:35 25
13 Southampton 21 19:26 24
14 FC Watford 21 23:36 23
15 Leicester City 21 24:34 21
16 FC Middlesbrough 21 17:22 20
17 Crystal Palace 21 30:40 16
18 Hull City 21 20:45 16
19 Sunderland 21 20:40 15
20 Swansea 21 23:49 15
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Gleich mit 6:1 demontiert Liverpool Valon Behramis Watford. Weil die Konkurrenz aus Manchester (City) und London (Arsenal) patzt, übernehmen die «Reds» die Tabellenführung in der Premier League. Ein Novum in der Ära von Trainer Jürgen Klopp.

Die britische Presse ist denn auch voll des Lobes für den Kult-Trainer. «Klopp on Top», schreibt etwa die «Daily Mail». «Jürgen Klopps Mannschaft walzt die Hornissen platt», titelt der «Daily Star». 

Keine Frage: «Kloppo» reitet auf einer Popularitäts-Welle, wie sie Deutschen in England aufgrund der bitteren Rivalität der beiden (Fussball-)Nationen sonst eher fremd ist.

Vor allem mit seinem Offensiv-Fussball verschafft sich der 49-Jährige Anerkennung. «Jürgen Klopps Team beweist einmal mehr seine tödlichen Offensivqualitäten», schreibt «The Independent». Eine «beeindruckende Offensivgewalt im Samba-Stil» sieht der «Daily Star» beim neuen Leader.  

Und tatsächlich: Die Angreifer um Mané, Coutinho und Firmino haben in elf Spielen 30 Treffer erzielt – Liga-Bestwert. Damit erinnert die aktuelle Mannschaft stark an die Ausgabe 2014, die dank der Torfabrik mit Suarez, Sturridge und Gerrard die Liga verzauberte und den Titel erst auf der Zielgeraden verspielte. 

Nun träumen die Fans an der Anfield Road erneut von der ersten Meisterschaft seit 1990. Einzig Klopp selbst will den Ball lieber flach halten. «Als ich zu Liverpool kam, forderte ich Geduld. Nun wollen alle eine Titelgarantie von mir. Diese kann ich aber nicht geben.»

Publiziert am 07.11.2016 | Aktualisiert am 11.11.2016

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6 Kommentare
  • Carl  Wichtig 07.11.2016
    Wenn schon, denn schon: Bernhard Carl Trautmann, genannt: Bert
  • Concolor  Shalako 07.11.2016
    Was heisst da ausgerechnet ein Deutscher. Klopp ist für mich kein typischer Deutscher. Er ist ganz einfach Klopp der "Spezielle"
    Immer Herzblut dabei und das überall.
  • Pausen  Klaun aus Sarnen
    07.11.2016
    Klopp hat vielleicht manchmal einen Flick ab - aber er ist ganz einfach ein hervorragender Trainer - ob man ihn mag oder nicht...
    • drafi  schweizer aus berg
      07.11.2016
      er ist vor allem ein Motivator, übertreibt jedoch auch sehr oft, und, mit diesem Spielermaterial ist es auch schon fast eine Pflicht im mindesten unter den ersten drei zu landen, und solange die anderen, Manu-Arsenal-City patzen ist die Meisterschaft auch gut möglich
  • Claudio  Hammer aus Zürich
    07.11.2016
    Bernd Trautman, der legendäre Torhüter von Manchester City, der einst als Kriegsgefangener in England landete und gegen dessen Anstellung bei Man City zuerst noch 20000 Menschen protestierten, erlangte in seinen 508 Ligaspielen für ManCity fast schon Unsterblichkeit, vor allem nach dem FA-Cup Final 1954, welches er mit einem Genickbruch (!) fertig spielte und den Pot holte.
    1956 Englands Fussballer des Jahres und von der Queen mit dem Order of the Britisch Empire ausgezeichnet!
    • Philipp  Bloecker 07.11.2016
      Bert Trautmann hiess er. Aber der Rest ist korrekt aus Wikipedia abgeschrieben worden.