Nach Handshake-Skandal Fliegt Suarez bei Liverpool raus?

Ganz England empört sich über einen Fussballer. Luis Suarez hat sich nach dem Skandal vom Samstag zwar entschuldigt, fliegt bei Liverpool wohl trotzdem raus.

  • Publiziert: 13.02.2012, Aktualisiert: 14.02.2012

«Die Tür zum Ausgang bei Liverpool steht weit offen.» Nicht nur die Boulevardzeitung «Sun» ist sich sicher, dass Luis Suarez‘ Zeit beim Traditionsverein an der Anfield Road abgelaufen ist.

Der Skandal: Nach einer 8-Spiele-Sperre für rassistische Beleidigung von Captain Patrice Evra, verweigert Suarez bei seiner Rückkehr dem Franzosen den Handschlag. Dies, obwohl er den Liverpool-Bossen mehrmals versichert hatte, er werde Evra die Hand geben.

Die Empörung auf der Insel, wo der Sportsgeist nicht nur auf dem Wimbledon-Rasen über allem steht, ist riesig. United-Trainer Sir Alex Ferguson konnte nicht fassen, was er in Old Trafford zu sehen bekam: «Er ist eine Schande für Liverpool! Die ganze Geschichte die dieser Verein hat… und er tut so etwas. Das hätte böse enden können. Ein solcher Spieler sollte nie mehr für diesen Verein spielen dürfen.»

Im Spielertunnel soll es in der Pause zu Handgreiflichkeiten zwischen den beiden Mannschaften gegeben haben. Auch von einer Spuck-Attacke auf ManU-Goalie David De Gea ist die Rede.

Von seinem Verein wurde Suarez offiziell als Lügner abgestempelt. Klub-Boss Ian Ayre: «Wir sind extrem enttäuscht von Luis Suarez. Es war falsch von ihm, uns anzulügen. Er hat nicht nur sich selber im Stich gelassen, sondern auch Trainer Dalglish, seine Teamkollegen und den ganzen Verein.»

Noch steht nicht fest, wie die «Reds» weiter mit ihrem schwarzen Schaf verfahren. Aber mit der erzwungenen Entschuldigung kann sich Suarez seinen Kopf in Liverpool wohl nicht mehr retten.

«Ich habe einen Fehler gemacht», so der Stürmer auf der Klub-Website. «Ich bereue, was passiert ist. Ich hätte Patrice Evras Hand schütteln sollen und möchte mich entschuldigen.» Gerüchten zufolge ist Suarez‘ Abgang im Sommer beschlossene Sache. (wst)

Kommentare (12)

  • Edson  Francisco , Aarburg
    Ja i würde die hand geben, Wenn er kein rassist ist dan kann er de hand geben. Und es geht um vorbild,
    Wurdst du den hand nicht geben? Er ist lügner d straffe war hart aber man lernt dazu. Ich glaub nicht das er gelernt hat. Fussball ist ein fair play sport dachte ich. Er ist erwachsne und sol sie nicht wie ein kinder verhalten
    • 13.02.2012
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  • Boris  Higuain
    Traurig wie Suarez verurteilt wird. Erstens kam es nur zur harten Strafe, weil Evra angeblich nach dem Spiel gemeinsam mit Ferguson bei den Schiris petzte. Suarez gab zu ihn "negro" genannt zu haben, was in Südamerika aber keine Beleidigung ist, sondern übersetzt so viel wie "Schwarzer" bedeutet. Zweitens hat Evra Suarez in der gleichen Aktion mit "Fass mich nicht an, du Südamerikaner" geantwortet, was man dann auch als Beleidigung ansehen könnte. Drittens gab es solche verweigerte Handshakes auch schon öfters, zum Beispiel von Bridge und Terry, ohne Konsequenzen. Da verwundert es glaub ich niemanden war Suarez so verärgert.
    • 13.02.2012
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  • daniel   giandesin
    BLICK schreibt: "Der Skandal: Nach einer 8-Spiele-Sperre für rassistische Beleidigung von Captain Patrice Evra, verweigert Suarez bei seiner Rückkehr dem Franzosen den Handschlag."

    Man könnte bei diesem Satz aber meinen, dass Evra die rassistische Beleidigung ausgesprochen hat...
    • 13.02.2012
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  • Manuel  Beffa
    Völlig einseitige berichterstattung die in diesem fall betrieben wird. Nachdem Suarez die masslos übertriebene 8 Spielsperre bekam weil er Negrito gesagt hat, ist klar dass er sauer ist. Auf youtube sind videos zu sehen wo Evra die Hand zurückhält bis Suarez durch ist um ihm dann ihm nachhinein anzugehen.
    • 13.02.2012
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  • Noé  Alvarez Lago , Luzern
    typisch england aus eine mücke ein so grosse theater zu machen
    • 13.02.2012
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