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«Die Tür zum Ausgang bei Liverpool steht weit offen.» Nicht nur die Boulevardzeitung «Sun» ist sich sicher, dass Luis Suarez‘ Zeit beim Traditionsverein an der Anfield Road abgelaufen ist.
Der Skandal: Nach einer 8-Spiele-Sperre für rassistische Beleidigung von Captain Patrice Evra, verweigert Suarez bei seiner Rückkehr dem Franzosen den Handschlag. Dies, obwohl er den Liverpool-Bossen mehrmals versichert hatte, er werde Evra die Hand geben.
Die Empörung auf der Insel, wo der Sportsgeist nicht nur auf dem Wimbledon-Rasen über allem steht, ist riesig. United-Trainer Sir Alex Ferguson konnte nicht fassen, was er in Old Trafford zu sehen bekam: «Er ist eine Schande für Liverpool! Die ganze Geschichte die dieser Verein hat… und er tut so etwas. Das hätte böse enden können. Ein solcher Spieler sollte nie mehr für diesen Verein spielen dürfen.»
Im Spielertunnel soll es in der Pause zu Handgreiflichkeiten zwischen den beiden Mannschaften gegeben haben. Auch von einer Spuck-Attacke auf ManU-Goalie David De Gea ist die Rede.
Von seinem Verein wurde Suarez offiziell als Lügner abgestempelt. Klub-Boss Ian Ayre: «Wir sind extrem enttäuscht von Luis Suarez. Es war falsch von ihm, uns anzulügen. Er hat nicht nur sich selber im Stich gelassen, sondern auch Trainer Dalglish, seine Teamkollegen und den ganzen Verein.»
Noch steht nicht fest, wie die «Reds» weiter mit ihrem schwarzen Schaf verfahren. Aber mit der erzwungenen Entschuldigung kann sich Suarez seinen Kopf in Liverpool wohl nicht mehr retten.
«Ich habe einen Fehler gemacht», so der Stürmer auf der Klub-Website. «Ich bereue, was passiert ist. Ich hätte Patrice Evras Hand schütteln sollen und möchte mich entschuldigen.» Gerüchten zufolge ist Suarez‘ Abgang im Sommer beschlossene Sache. (wst)
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