Nach Sex-Affäre gilt es ernst Capello zitiert John Terry zu sich

  • Aktualisiert am 02.01.2012

Bis Ende Woche wird sich zeigen, ob John Terry nach der Sex-Affäre Captain des englischen Nationalteams bleiben wird. Trainer Capello will Klarheit schaffen.

Am Sonntag steigt in Warschau die Auslosung der EM-Quali-Gruppen. Bis dann will Trainer Fabio Capello Klarheit schaffen, wer das englische Nationalteam in Zukunft als Captain führen wird.

John Terry muss bei Capello persönlich antraben.
Der Coach lässt sich aber nicht in die Karten schauen. «Ich weiss alles, kann aber noch nichts sagen. Am Donnerstag werde ich zurück in London sein.»

Terry hatte während vier Monaten eine Affäre mit dem französischen Dessous-Model Vanessa Perroncel. Brisant: Terry schwängerte die Ex-Freundin von Nati-Kollege Wayne Bridge sogar, überredete sie zu einer Abtreibung. Zu viel für Coach Capello?

Wie die «Sun» berichtet, gibt Capello seinem Captain die Chance zum Rücktritt! Aber Capello will seine rechte Hand auf dem Platz eigentlich nicht verlieren, will je nach Terrys Gemütszustand entscheiden.

Der Italiener möchte wissen, wie Terry mit der Kritik umgehen kann und ob er unter dieser Last weitermachen kann. Capellos Hauptsorge ist, dass die Affäre die Vorbereitung auf die WM stören könnte. Ausserdem will der Coach sicher gehen, dass keine weiteren Details für Unruhe sorgen könnten und die Geschichte abgeschlossen ist.

Ist das der Fall, dürften die Chancen gut stehen, dass Terry mit einem blauen Auge davon kommt. Sollte Capello aber die geringsten Zweifel haben, wäre Terry wohl weg vom Fenster.

Immerhin steht das Team hinter ihrm (Noch-)Captain. Ein Spieler wird in der «Sun» so zitiert: «John hat uns an die WM nach Südafrika geführt, er soll auch dort unser Captain sein.»

Mildernde Umstände weil Perroncel ein «Super-Groupie» war?

Wie die englische Medien berichten, ist Terry nicht der einzige Verflossene von Vanessa Perroncel. Mit Wayne Bridge war sie liiert, hat von ihm Sohn Jaydon. Doch Perroncel soll mindestens mit sechs weiteren Chelsea-Spielern in den Zweikampf gegangen sein (darunter Eidur Gudjohnsen und Adrian Mutu).

Eine Bekannte der 33-Jährigen sagt in der englischen Zeitung: «Sie hatte immer etwas für Fussballer übrig, war eine Art Super-Groupie.» Das sei absoluter Quatsch, kontert Perroncel über ihren Pressesprecher.

Trotzdem könnte es sein, dass sich das wilde Groupie-Leben mildernd auf John Terrys Situation auswirkt. Denn mittlerweile richtet sich das Interesse der Boulevard-Medien nicht mehr nur auf Terry.

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