BLICK trifft Shaq in Zürich Haben Sie eigentlich zu viele Muskeln, Xherdan Shaqiri?

Xherdan Shaqiri (25) macht seinem Ex-Klub Mut, glaubt an Granit Xhaka und will Ottmar Hitzfeld in Stoke empfangen.

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Premier League

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Chelsea 21 45:15 52
2 Tottenham 21 43:14 45
3 Liverpool 21 49:24 45
4 Arsenal 21 48:22 44
5 Manchester City 21 41:26 42
6 Manchester United 21 32:20 40
7 Everton 21 32:23 33
8 West Bromwich 21 28:28 29
9 Stoke 21 27:33 27
10 FC Burnley 21 23:31 26
11 AFC Bournemouth 21 30:37 25
12 West Ham 21 26:35 25
13 Southampton 21 19:26 24
14 FC Watford 21 23:36 23
15 Leicester City 21 24:34 21
16 FC Middlesbrough 21 17:22 20
17 Crystal Palace 21 30:40 16
18 Hull City 21 20:45 16
19 Sunderland 21 20:40 15
20 Swansea 21 23:49 15
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Xherdan Shaqiri sitzt im riesigen Coca-Cola-Weihnachtstruck im Zürcher Einkaufszentrum Sihlcity. Und zwar in der Fahrer-Kabine, hinter dieser befindet sich eine Pritsche mit Matratze. Draussen warten hunderte Fans darauf, dass er das Interview endlich beendet.

BLICK: Xherdan, hätten Sie Lust, dieses Monstrum zu fahren? 
Xherdan Shaqiri:
Das würde mich schon riesig reizen, wenn man hier so drin sitzt. Aber das wird schwierig, ich glaube kaum, dass ich alle nötigen Prüfungen dafür machen werde.

Am Dienstag kommt Arsenal in den St. Jakob-Park. Hat Basel eine Chance? 
Ich glaube an den FC Basel und dass er Arsenal packen kann. Erstens ist der FCB heimstark und hat schon englische Teams wie Manchester United oder Chelsea geschlagen. Zweitens ist Arsenal schon für die Achtelfinals qualifiziert und Basel kann hoffen, dass Arsène Wenger eine B-Elf bringt. Schliesslich muss er dann am Samstag zu Hause gegen Stoke antreten. (lacht)

Apropos B-Elf: Warum war Granit Xhaka in den wichtigen Spielen bisher meist nur Ersatz? 
Das erste Jahr in England ist immer hart. Er muss die Liga erst annehmen und sich in die Mannschaft integrieren. Bei Arsenal musst du nicht jedes Spiel machen, du hast so viele Partien. Ich finde, er hat sehr gut gespielt bisher, aber klar, England ist etwas anderes als Deutschland. Jeder Spieler braucht hier Zeit, um Top-Leistungen abrufen zu können. Und übrigens auch jeder Trainer – zum Beispiel Pep Guardiola.

Sein Team bezahlte beim 1:3 gegen Chelsea brutal Lehrgeld. 
Auch Pep Guardiola spürt, wie schwierig es ist, sich an die Liga zu gewöhnen. Manchester City ist für ihn die schwierigste Aufgabe seiner Karriere – schwieriger als Bayern München oder Barcelona. Weil es hier an der Spitze extrem eng ist und er nicht einfach durchmarschieren kann.

Ist die Premier League besser als die Bundesliga? 
Ich würde sagen, sie ist ausgeglichener. Weil viele gute Spieler inzwischen auch zu kleinen Vereinen gegangen sind. Darum ist die Premier League für mich die beste Liga der Welt.

Zum Thema kleiner Verein: Ottmar Hitzfeld sagte im BLICK, Sie würden im «Niemandsland» spielen – und zog sich den Ärger Ihres Trainers Mark Hughes zu. 
Ottmar Hitzfeld hat sich vielleicht nicht so sehr für die Kleinen interessiert. Das ist normal, dass sich ein grosser Trainer auf die grossen Spieler und die grossen Mannschaften fokussiert. Aber Mark Hughes hat gut reagiert, dass er ihn nun nach Stoke eingeladen hat. Ich würde mich sehr freuen – und hiermit kriegt er auch von mir eine Einladung. Zum Beispiel für das Heimspiel gegen Manchester United.

Er sagte auch, Sie sollten nicht ewig bei Stoke bleiben. Einverstanden? 
Mit 25 Jahren wäre es blöd zu sagen, dass ich bei Stoke die Karriere beenden will. Im Moment fühle ich mich sehr wohl, habe mit drei Toren schon gleich viele geschossen wie in der ganzen letzten Saison. Es stimmt einfach bei Stoke: Super Trainer, super Team, Platz 9 in der Premier League. Aber natürlich will ich in naher Zukunft auch wieder mal Champions League spielen.

Haben Sie eigentlich zu viele Muskeln? 
Nein.

Warum hatten Sie so viele Probleme mit Muskelverletzungen? 
Schwierig zu sagen, aber ich bin sicher ein explosiver Spieler, da kann schneller mal etwas reissen. Aber ich habe lieber solch kleine Verletzungen als eine wirklich gravierende. Ich habe zum Glück sehr gute Knie, was für Fussballer das Allerwichtigste ist.

Publiziert am 05.12.2016 | Aktualisiert am 21.12.2016

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2 Kommentare
  • Jülsen  Rülsen 06.12.2016
    Jeder Mensch hat gleich viele Muskeln. Sie können dafür grösser oder kleiner sein ;)
  • Rolf   Binder aus Manila Paranaque
    06.12.2016
    Shaqiri wäre gut beraten in der Sommerpause seine Bewegungsabläufe und Trainingsmethoden von einem Spezialisten analysieren zu lassen. Zum Beispiel von Pierre Paganini: «Die Faszination liegt im Unsichtbaren» Seit weit über 10 Jahren schwören Roger Federer und Stan Wawrinka auf Paganinis Dienste als Fitnesscoach.
    Hoffentlich spielt der FCB endlich mit der(m) W(m)UT der Verzweiflung gegen Arsenal, denn ohne Europa wäre es trotz SM-Titel eine verpfuschte Saison für Basel. Lasst es krachen Boys!