Nichte von Ex-Profi behauptet 7 schwule Premier-League-Stars haben Angst, sich zu outen

Auch nach den Coming-Outs von Thomas Hitzlsperger und Robbie Rogers sei der Profi-Fussball für homosexuelle Kicker «eine dunkle Welt», sagt Amal Fashanu, die Nichte des ersten sich öffentlich bekennenden Schwulen im Fussball-Geschäft.

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Der deutsche Ex-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger ist einer von ihnen, LA-Galaxy-Star Robbie Rogers ein anderer. Sonst scheint es sie im Profifussball nicht zu geben: Schwule Männer sind auf dem Rasen bis heute ein Tabu.

Justin Fashanu war 1990 der erste aktive Profi, der sich outete. 1998 beging der Brite Selbstmord, zerbrochen am öffentlichen Druck.

Seine Nichte beschäftigt sich seither weiter mit dem Thema. Vor vier Jahren beteiligte sich Amal Fashanu an einer BBC-Doku dazu. Sie kenne eine Reihe von homosexuellen Premier-League-Stars, sagt sie jetzt «Radio BBC». Und die litten auch heute noch unter der Tabuisierung.

«Ich weiss von sieben Spielern. Aber ich werde sie nicht von mir aus outen, das würde ich nie tun», so Fashanu. Die Angst ist immer noch zu gross. «Man will ehrlich sein, auch um ihnen zu helfen, aber das geht einfach nicht. Der Fussball ist eine extrem dunkle Welt.» (eg)

Publiziert am 08.03.2016 | Aktualisiert am 08.03.2016

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7 Kommentare
  • Willi  Meier aus Saland
    09.03.2016
    Herr Grouven,verklemmt,da täuschen sie sich gewaltig.Wir leben jetzt und wissen das genau.Ich bin ganz sicher keiner,der abgehoben ist.Und Glaube an Jesus Christus hat nichts mit ihren Vorwürfen zu tun.Jesus würde Hexen und den andern das Evangelium predigen-und nichts anderes.
  • Erich  Buetler aus Zamboanguita
    09.03.2016
    Woher wissen wir, was "Gott gewollt" ist? Die Bibel ist bekanntlich von Menschen geschrieben. Im Tierreich konnte bisher bei ueber 1500 Arten homosexuelles Verhalten beobachtet werden. Und die Natur ist doch eigentlich "normal".
    • Willi  Meier aus Saland
      09.03.2016
      Das Gottgewollt hat mit Glauben zu tun.Also glauben was die Bibel sagt.Und die Bibel ist Gottes Wort.Das glaube ich seit vielen Jahren und mir und Millionen andern war das ein Trost.Natürlich haben Menschen die Bibel geschrieben.Aber alle Schrift ist von Gott eingegeben.Das sagt Gott auch.Und Tiere sind keine Menschen-also lasse ich diesen Vergleich.
  • Michael  Berger aus St. Gallen
    08.03.2016
    Nicht nur im Fussball. Es gibt auch noch überall in der Privatwirtschaft Abteilungsleiter die aktiv schwule diskriminieren.
  • Willi  Meier aus Saland
    08.03.2016
    Das ist doch nicht wichtig,ob einer homosexuell orientiert ist oder nicht.Es ist halt nicht normal (Gott gewollt) homosexuell zu sein.Warum müssen sich Schwule dann verstecken?Im Gegenteil wollen Homoorganisationen immer wieder allen weismachen,dass jeder dritte Mann schwul ist.Und das stimmt nicht.
    • Peter  Alban aus St. Gallen
      08.03.2016
      100 Prozent Zustimmung Herr Meier!
    • Marc  Grouven 09.03.2016
      @Meier und Alban!
      In welchem Jahrhundert lebt ihr 2 den? Ihr würdet auch heute noch Hexen verbrennen! So lange die Kirche Homos in ihren Reihen hat steht es ihr nicht zu und auch euch nicht darüber zu urteilen,es heisst ja nicht wen ihr 2 verklemmt seit das es alle anderen auch sind! Gottseidank sind wir heute viel liberaler!