Wirbel um angebliche Verbands-Strafe Punktabzug und Geldbusse für Chapecoense?

Chapecoense soll vom brasilianischen Fussballverband bestraft worden sein, weil es nach dem tragischen Flugzeugabsturz nicht zum letzten Meisterschaftsspiel antreten konnte. Das Sportgericht dementiert.

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Die ganze Fussballwelt trauert mit Chapecoense. Schweigeminuten gibts in den grössten Stadien Europas. Ehemalige Top-Stars bieten kostenlose Dienste beim brasilianischen Erstligisten an. Nur Brasiliens Fussballverband scheint kein Erbarmen mit dem Klub zu haben, der vor zwei Wochen fast seine komplette Profi-Mannschaft inklusive Trainerstaff verlor.

Weil Chapecoense am vergangenen Sonntag beim letzten Meisterschaftsspiel nicht gegen Atlético Mineiro antreten konnte, soll die Confederação Brasileira de Futebol (CBF) dem Klub gemäss «Mirror» eine Geldbusse von rund 30'000 Franken aufgebrummt haben. Dazu ziehe der Fussballverband «Chape» zwei Punkte ab. 

Der gleichen Bestrafung soll sich auch Atlético Mineiro konfrontiert sehen, weil der Vierte der brasilianischen Serie A nicht zum Spiel auftauchte. Und das, obwohl es für beide Vereine um nichts mehr ging.

Alles Unsinn? Jetzt meldet sich das brasilianische Sportgericht (STJD) zu Wort. Weder Chapeocoense noch Atlético Mineiro müssen mit Sanktionen rechnen, heisst es auf Anfrage von «As». Zu diesem Verdikt seien das STJD und der CBF bereits am 1. Dezember gekommen.

Beim Flugzeug-Unglück in Kolumbien kamen am 28. November nahe Bogotá insgesamt 71 Menschen ums Leben. Der brasilianische Erstligist Chapecoense war auf dem Weg nach Medellín zum Final-Hinspiel der Copa Sudamericana, dem Pendant zur Europa League, gegen den kolumbianischen Klub Atlético Nacional. Nur drei «Chape»-Spieler überlebten den Absturz. (jar/sag)

Publiziert am 13.12.2016 | Aktualisiert am 13.12.2016

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9 Kommentare
  • Mike  Müller aus Zürich
    13.12.2016
    An diesem Beispiel - falls diese schier unglaubliche Meldung denn auch stimmt - sollte selbst der grösste Fussball-Romantiker erkennen. dass das Haifischbecken des bezahlten Fussballs nur noch mit Geld gefüttert werden kann und mit Sport & Fairplay nichts mehr zu tun hat............
  • Mike  Müller aus Zürich
    13.12.2016
    An diesem Beispiel - falls diese schier unglaubliche Meldung denn auch stimmt - sollte selbst der grösste Fussball-Romantiker erkennen. dass das Haifischbecken des bezahlten Fussballs nur noch mit Geld gefüttert werden kann und mit Sport & Fairplay eigentliches nichts mehr zu tun hat............
  • Markus  Berchier aus Soulce
    13.12.2016
    Hier kann man nur sagen, haben den diese Funktionäre noch alle Sinne zusammen? Unverantwortentlich, inkompetent, mehr ist hier nicht zu sagen.
  • Pedro  Steinmann 13.12.2016
    Vielleicht sollten die Medien mal ganz stark auf die Bremse treten. Aber eben, je wahnsinniger eine Mitteilung desto geiler die Medien. Solche Sachen zu publizieren sollte auch strafbar sein. Erst richtig abklären, in diesem Fall beim Brasilianischen Verband und dann an die Öffentlichkeit.
  • Rocco  Martignoni , via Facebook 13.12.2016
    In der Ganze Welt gibt es 50 Prozent zu viel Büreaukraten und diese machen unsere Welt Kaput.