«Haben mit englischen Klubs gesprochen» Lässt Balotelli Nizza-Favre schon bald im Stich?

Mario Balotelli ist immer für einen Ausraster gut. Neuerdings aber auch wieder für Tore – zehnmal traf der Italiener in der Hinrunde für Nizza. Das weckt Interesse in der Premier League.

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Fussball

Ligue 1

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Nice 21 35:14 46
2 AS Monaco 20 60:21 45
3 Paris SG 21 41:15 45
4 Lyon 19 36:22 34
5 EA Guingamp 21 27:23 31
6 Marseille 20 23:23 30
7 Rennes 21 21:25 29
8 Bordeaux 21 22:27 29
9 St-Etienne 20 19:17 27
10 Toulouse 21 22:23 26
11 FC Nantes 21 14:28 25
12 Nancy 20 16:23 24
13 Montpellier 21 29:34 23
14 Lille 21 19:26 23
15 Dijon FCO 21 27:30 21
16 Bastia 21 18:25 21
17 SM Caen 20 23:35 21
18 FC Metz 20 20:36 21
19 SCO Angers 20 16:25 20
20 Lorient 20 23:39 18
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Lucien Favre ist das eine Gesicht des Höhenflugs des OGC Nice. Neben dem Schweizer Trainer hat aber auch Enfant Terrible Mario Balotelli (26) seinen Teil dazu beigetragen, dass die Südfranzosen überraschend als Leader der Ligue 1 in die Weihnachtspause gehen.

10 Tore in 14 Pflichtspielen sind für den Italiener, den Liverpool-Trainer Jürgen Klopp im Sommer aussortierte, ein starker Wert.

Doch nun scheint Balotelli bereits wieder an Abschied zu denken. «Wir haben bereits mit englischen Klubs gesprochen», sagt sein Agent Mino Raiola dem britischen Radiosender «Talksport». «Es ist noch zu früh, um etwas definitives zu sagen. Wir nehmen es bei Mario Tag für Tag.»

Die starke Hinrunde seines Klienten überrasche ihn nicht. «Ich wusste immer, dass seine Form zurückkehren wird. In seinem letzten Jahr in Liverpool war er bereits viel stabiler und nicht mehr so emotional.»

Balotelli habe dazugelernt. «Es ist seine Karriere», sagt Raiola. «Ich glaube, er versteht mittlerweile viele Dinge und weiss, welche Fehler er in der Vergangenheit gemacht hat.»

Am Mittwochabend leistet sich der frühere Inter- und Milan-Stürmer allerdings einen Rückfall in alte Zeiten. Beim 0:0 in Bordeaux fliegt Balotelli in der Nachspielzeit vom Platz. (eg)

Publiziert am 22.12.2016 | Aktualisiert am 22.12.2016

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8 Kommentare
  • drafi  schweizer aus berg
    22.12.2016
    Balotelli wird in England, wenn er denn überhaupt zurück geht, bald merken dass er bei Favre besser aufgehoben ist, in England wird er wieder härter angegangen, von Gegenspielern, Fans und Trainer, und er wird wieder scheitern, denn er ist zu Emotional, lässt sich Provozieren, und deshalb glaube ich nicht dass er nach England geht, er wird ja wohl wie jeder Mensch dazulernen, und wenn nicht, na ja, Reisende soll man nicht aufhalten, doch die meisten kehren wieder zurück, Reumütig
    • Loris  Frey 22.12.2016
      Balo hat sich auf dem Spielfeld eigentlich nie etwas zu Schulden kommen lassen. Auch in emotionaler Hinsicht nicht. Er wurde und wird immer hart angegangen, war es in Italien, England oder auch Frankreich so. Alles andere ist und bleibt gefundenes Fressen für die Medien, die mit der Zeit eine causa Balo kreierten. Klar er ist eine Enfant terrible, aber das war zu Zeiten von Netzer und Co genau das gleiche. Nur war die Mediengeilheit nicht so pervertiert wie heute.
  • HP  Meyer 22.12.2016
    Ich mag den Balo. Wenn er jetzt aber wieder dem Geld nachrennt, dann kündige ich ihm meine Liebe ...
  • Lorenzo  Ciliberto aus Zürich
    22.12.2016
    Einer der gesagt hat, dass es ihm in England nicht gefällt, wird wohl nicht wieder diesen Fehler machen. Ja, man kann dort gut verdienen, wenn man das scheussliche Essen und das tägliche Regenwetter erträgt. Übrigens: Balotelli lässt Favre nicht "im Stich", sondern er wird verkauft für viel Geld.
    • C.  Derung 22.12.2016
      Immerhin haben Sie in England keine Städte, die sich gerne "Weltstadt" nennen, aber kein anständiges Stadion bauen können. Als Zürcher wäre ich besser ruhig wenn es um Kritik an England geht, denn Zürich hat weder sportlich noch sonst etwas zu bieten was nur annähernd an England heran käme. Nur in Sachen Arroganz stehen die Zürcher noch vor den Engländer. Über die Sportprovinz Zürich lachen sie in England!
  • Hans  Blattmann 22.12.2016
    Ich hoffe doch schwer, dass nun auch Favres Erfolge nicht mehr als Zufälle degradiert werden und er Angebote aus Top-Ligen bekommt. Nizza war ja schliesslich ein Rückschritt von Gladbach aus gesehen.
    • Werner   Werhub, ☺ aus Globâle, Tuvalu, Vaiaku █ Fongafale
      22.12.2016

      es ist nicht zu glauben
      jetzt entgleitet dem Supertrainer
      nach dem Flop in den internationalen Spielen
      und im französischen Cup
      sogar noch die Meisterschaft.

      Die Fans und Blick fordern den Trainer auszuwechseln.

      Gruss vom Atoll
    • drafi  schweizer aus berg
      22.12.2016
      wieder einer der Favre nicht versteht, Nizza ist und war kein Rückschritt, ganz im Gegenteil, er hat allen Kritikern die ihm sein Abschied !! bei BMG als davonlaufen vor Problemen und Feigheit vorgeworfen haben gezeigt dass er mit jedem Club Erfolg haben kann, Nizza ist und war ähnlich wie BMG, eher schwieriger um ein Spitzenteam zu werden, Favre könnte überall Erfolg haben, doch ob er Bayern oder Manu oder PSG trainieren möchte bezweifle ich, er ist zu Bescheiden, und das gefällt so an ihm