Franzosen feiern Wintermeister Nizza «Vielleicht ist Favre das wahre Genie der Liga»

Zuerst belächelt, inzwischen verehrt: Lucien Favre ist mit Nizza auf einem Höhenflug.

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Ligue 1

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Nice 21 35:14 46
2 AS Monaco 20 60:21 45
3 Paris SG 20 39:15 42
4 Lyon 19 36:22 34
5 EA Guingamp 20 26:22 30
6 Marseille 20 23:23 30
7 Rennes 20 20:24 28
8 St-Etienne 20 19:17 27
9 Toulouse 20 22:22 26
10 Bordeaux 20 21:27 26
11 FC Nantes 20 14:26 25
12 Nancy 20 16:23 24
13 Montpellier 20 29:32 23
14 Lille 20 19:26 22
15 Bastia 21 18:25 21
16 SM Caen 20 23:35 21
17 Dijon FCO 20 27:30 20
18 SCO Angers 20 16:25 20
19 Lorient 20 23:39 18
20 FC Metz 19 18:36 18
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Als Lucien Favre im Sommer überraschend bei Nizza anheuerte, fragte Frankreichs Sportbibel «L’Équipe»: «Wer ist Lucien Favre?» Die anfängliche Skepsis ist grösster Bewunderung gewichen. Nizza steht schon einen Spieltag vor Schluss der Vorrunde als Wintermeister fest – weil Verfolger Monaco am Abend gegen Lyon mit 1:3 verloren hat!

Die Partie am Sonntagnachmittag gegen Dijon ist ein Spiegelbild der ganzen Vorrunde. Favres Nizza powert, spielt offensiv. Und die Südfranzosen haben Mario Balotelli in ihren Reihen, der in acht Meisterschaftsspielen achtmal getroffen hat. Seine beiden Treffer ebnen Nizza den Weg zum Sieg.

Bei Dijon ist Ex-Sion-Spieler Vincent Rüfli der tragische Held. Zuerst holt er den Penalty zum zwischenzeitlichen 1:1 heraus, doch dann steht er bei Balotellis 2:1 Spalier.

«Es ist erstaunlich, was Favre in derart kurzer Zeit aus dem Team gemacht hat», schreibt «L’Équipe» inzwischen.

Tatsächlich hätten nur die wenigsten daran geglaubt, dass Nizza den Höhenflug der letzten Saison (Platz 4) würde wiederholen können. Erfolgstrainer Claude Puel war nach England zu Southampton gewechselt, mehrere Leistungsträger hatten den Verein verlassen.

Der brasilianische Verteidiger Dante erlebt unter Favre seinen zweiten Frühling und Balotelli zeigt endlich wieder, was für ein herausragender Fussballer er sein kann, wenn ihm einer die Flausen aus dem Kopf treibt.

«Vielleicht», meinte der Privatsender «BFM Paris» schon nach zehn Runden, als Favres Nizza noch kein einziges Spiel verloren hatte, «vielleicht ist Favre das wahre Genie der Liga.»

Publiziert am 19.12.2016 | Aktualisiert am 19.12.2016

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7 Kommentare
  • Adrian  Schärli aus Nebikon
    20.12.2016
    Gebt ihm mal eine richtig grosse Mannschaft. An der Säbener Strasse hätte es bestimmt bald einmal eine Stelle offen.
  • Werner   Werhub, ☺ aus Globâle, Tuvalu, Vaiaku █ Fongafale
    19.12.2016
    ja Favre ist ein Genie
    Im internationalen Geschäft grandios gescheitert ebenso wie im Cup
    und bis dato noch nichts gewonnen
    wenn die meisterschaft doch noch bachab geht
    muss er ersetzt werden

    Gruss vom Atoll
    • Lorenzo  Ciliberto aus Zürich
      20.12.2016
      Mit Favre hat der FCZ Basel die Meisterschaft weggeschnappt. 2x. Ja, er ist ein Genie. Gladbach merkt das jetzt wohl auch.
  • drafi  schweizer aus berg
    19.12.2016
    ein Wunderknabe ist Favre ganz sicher nicht, er ist ein Ehrlicher Authentischer Akribisch arbeitender Trainer, der das Näschen für schwierige Spieler hat, mit Ihnen umgehen kann und vor allem Junge Talente Fördert, man mag es ihm einfach gönnen da man von ihm keine grossen Sprüche hört, es spielt keine Rolle wo er mit Nizza Ende Saison steht, er mach einfach einen Super-Job, und viele haben es ihm nicht zugetraut und die reiben sich jetzt alle die Augen und Staunen
    • Hugo  Stiglitz aus Frankreich
      19.12.2016
      Nur dichtet Blick jetzt da was zusammen. Favre wurde in Frankreich mit Respekt empfangen, die wussten ja alle, wie und was er bisher erreichte. Das sich jetzt alle die Augen reiben, das ist Blick-Story..
  • Roger  Hausherr 19.12.2016
    Es ist wirklich erstaunlich, wo Nizza steht mit Favre. Und ebenso wundert es einem, dass PSG ohne Ibra nicht auf Touren kommt in der Meisterschaft. Macht der wirklich soviel aus? Man wird sehen bis im Frühling.
    • yannick  streuli 19.12.2016
      Ganz sicher nicht. Dieser eingebildete Kerl ändert nix. Das Problem liegt darin das man Blanc geworfen hat. Unter ihm hat PSG funktioniert