Könnte Kerim Frei (18) auch nach der Pleite der Türkei gegen Österreich noch für die Schweiz spielen? Frei kam nicht zum Einsatz. Ausserdem war es ein Freundschaftsspiel.
Marcel Koller und die Österreicher machten die Türken gestern in Wien alles andere als glücklich. 2:0 siegten unsere östlichen Nachbarn nach Toren von Kavlak und Ivanschitz. Nicht schlecht.
Auch mit dabei war Kerim Frei, der wirblige Angreifer vom FC Fulham. Der in Österreich geborene Schweiz-Türke hat sich unlängst entschieden, für das Land seines Vaters, die Türkei zu spielen. Gestern also der erste Auftritt mit dem Stern und dem Halbmond auf der Brust.
Aber: Kerim Frei wurde nicht eingesetzt. Schaute dem Geschehen auf der Bank zu. Heisst, dass er noch keinen Ernstkampf für die Türkei bestritten hat.
Wäre es also theoretisch weiter möglich, dass der ehemalige GC-Junior Frei, der in der Schweiz alle Junioren-Stufen auf nationaler Ebene durchlief, mit einer 180-Grad-Kehrtwende doch noch für die Schweizer A-Nati auflaufen kann?
Nein, denn wer einmal den Verband wechselt, darf dies nicht noch einmal tun.
Noch im Mai hatte Frei gegenüber U21-Nati-Trainer Pierluigi Tami versichert, dass er künftig für die Schweiz spielen will. Nach Ferien in der Türkei aber entschied sich Frei kurz entschlossen für das Team von Trainer Abdulla Avci. (wst)
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