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Es ist weiter offen, ob Joachim Löw auch nach der WM noch Coach der deutschen Nationalmannschaft sein wird. Während viele dachten, dass die Verlängerung von Löw beim Deutschen Fussball Bund schon seit längerer Zeit per Handschlag besiegelt sei, sind die Verhandlungen vergangene Woche gescheitert.
Besonders dem Team-Manager Oliver Bierhoff wird Machtgier vorgeworfen, er sei der Hauptverantwortliche für das vorläufige Scheitern der Verhandlungen. Doch Coach Löw steht klar zu seinem Manager.
«Oliver gehört zu unserem Team. Und wir haben gesagt, dass wir nur alle gemeinsam verlängern», sagt Löw in einem Interview mit der deutschen «Bild». Nicht ohne meinen Bierhoff!
Auch Geldgier lässt er nicht als Vorwurf zu: «Wer uns kennt, weiss sehr genau, dass es uns bei den Verhandlungen nicht primär ums Finanzielle gegangen ist.» Geld sei nicht die Triebfeder, so Löw weiter, vielmehr gehe es ihm darum, weiter sportliche und strukturelle Ideen zu entwickeln.
«Und noch eins dazu: Ich lasse mir kein Ultimatum von 48 Stunden setzen» sagt Jogi schliesslich. Der DFB wollte eine Entscheidung zum Vertragsvorschlag innert zwei Tagen von Löw. «Ich bin über den ganzen Ablauf stark verärgert.»
Der Vertrag des Bundestrainers läuft bis zum Ende der WM. «Auf keinen Fall gibt es vor der WM ein Gespräch», versucht Löw die Diskussion zu beenden, um sich auf die Weltmeisterschaft konzentrieren zu können. (sme)
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Stefan Effenberg kann nicht verstehen, wieso 48 Stunden Zeit nicht reichen, um als Bundestrainer zu unterschreiben. (Keystone)