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«Wir glauben daran!», sagt Israel-Coach Dror Kashtan. Und spricht nicht von Gott, sondern von Südafrika. Er ist der festen Überzeugung, dass seine Mannschaft das Wunder möglich macht und sich den Barrage-Platz in letzter Sekunde noch krallt. Auf den ersten Blick erstaunt die Aussage nicht, schliesslich haben die Israelis nur zwei Punkte Rückstand auf Griechenland. Dumm nur, dass die Rehhagel-Truppe zu Hause auf Punkte-Lieferant Luxemburg trifft und sich nach der 5:2-Gala gegen Lettland wohl keine Blösse geben wird.
«Kämpfen wie die Löwen»
Nichtsdestotrotz strotzt Israel vor Selbstvertrauen und verspricht den Schweizern das Leben zur Hölle zu machen. «Wir werden kämpfen wie die Löwen, denn wir sind zum Siegen verdammt», sagt der Coach und lächelt freundlich.
Dass der 65-Jährige auch anders kann, bewies er am Samstag während der Halbzeitpause. Seine Truppe lag gegen Moldawien mit 0:1 zurück, als Kashtan eine wütende Rede hielt, welche die Wände der Kabine wackeln liess. Bleibt abzuwarten, ob der Coach gegen die Schweiz ebenfalls zum überschäumenden Dampfkessel mutiert, um sein Team zu motivieren.
Ohne Ben Sahar, mit Benayoun
Personell kann der Trainer übrigens nicht ganz aus dem Vollen schöpfen. Ben Sahar von Espanyol Barcelona ist für das Schweiz-Spiel gesperrt. Kashtan kann aber auf Superstar Yossi Benayoun und Topskorer Omer Golan zählen. Diese Eckpfeiler der Offensive gilt es auszuschalten.