Iran droht Spielern am Asien-Cup Selfies mit Landsfrauen verboten

Unverschleierte Iranerinnen schiessen Selfies mit Spieler der Nationalmannschaft. Zu viel für den konservativen Staat.

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Die iranische Fussball Nationalmannschaft spielt derzeit am Asien-Cup in Australien. Zahlreiche in Australien lebende Iraner verfolgen jeweils die Spiele ihrer Mannen.

Dabei geniessen vor allem Frauen, die Freiheiten, die ihnen in Australien gegeben sind. Im Gegensatz zu ihrem Heimatland müssen sie sich in der Öffentlichkeit nicht verschleiert zeigen und dürfen auch Fussballspiele besuchen.

Das ist dem iranischen Fussballverband ein Dorn im Auge.

Selfie-Verbot

Nach dem sich bereits einige Spieler mit den «freizügigen Frauen» abgelichtet haben, hat der Vorsitzende der Disziplinarkommission des iranischen Fussballverbands, Ali Akbar Mohamedzade, nun folgende Regel herausgegeben:

«Selfies mit weiblichen Fans des Irans sind verboten.»

Seine Begründung: «Sie (die weiblichen Fans) könnten die Fotos später für politische Zwecke gegen unser Land verwenden oder die Spieler wegen Belästigung anklagen. Wenn sich die Spieler nicht an die Instruktionen halten, werden wir aktiv gegen sie vorgehen müssen», droht Mohamedzade. (dei)

Publiziert am 20.01.2015 | Aktualisiert am 20.01.2015

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