Henry vermisst «Gunner-Granit» in Startelf «Komisch, dass Xhaka nicht häufiger spielt»

Arsenal-Legende Thierry Henry ist überrascht, dass Granit Xhaka nicht häufiger von Beginn weg ran darf. Steht der Schweizer heute im League Cup auf dem Feld?

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Der FC Arsenal hat in dieser Saison bereits 20 Partien bestritten – erst der Anfang eines prall gefüllten Spielplans. Denn die Gunners tanzen auf mehreren Hochzeiten: Premier League, League Cup, Champions League, FA Cup. Das Team von Arsène Wenger kommt auf dem Fussballfeld definitiv nicht zu kurz.

Deshalb ist es irgendwie verständlich, dass der Franzose an der Seitenlinie die Kräfte konservieren will und seine Aufstellung mächtig rotiert. Doch nicht allen gefällt diese Taktik. Thierry Henry vermisst in der Startformation seines ehemaligen Arbeitgebers häufig vor allem einen Spieler: Granit Xhaka.

«Es ist komisch. Arsenal hat ihn gekauft, also erwartete ich, dass er von Beginn weg auf dem Feld stehen würde – vielleicht nicht jedes einzelne Spiel, weil er sich zuerst noch an die Liga gewöhnen muss. Aber ich dachte, dass er DER Typ fürs Mittelfeld sein würde», sagt Henry zu «Sky Sport».

Tatsächlich vermisst man den Schweizer regelmässig auf der Liste der ersten Elf. Lediglich in acht Ernstkämpfen durfte der ehemalige FCB-Profi mit seinen Teamkameraden ins Stadion einlaufen.  

Arsenals Rekordtorschütze Henry ist vor allem in Anbetracht der Ablösesumme Xhakas von umgerechnet 44,3 Mio. Franken über dessen Absenz in der «Starting 11» überrascht. Immerhin ist der 24-jährige Basler damit zusammen mit Aaron Ramsey der drittwertvollste Spieler in Reihen der Londoner. Nur Mesut Özil und Alexis Sanchez sind noch teurer. Beide agieren nicht auf Xhakas bevorzugter Position im defensiven Mittelfeld. 

Dafür Francis Coquelin. Der 25-jährige Franzose steht seinem Schweizer Pendant aktuell vor der Sonne, durfte bereits in 13 Matches von Anpfiff weg ran.

Heute bietet sich «Gunner-Granit» die nächste Chance auf einen Einsatz. Im League-Cup-Viertelfinal zuhause gegen Southampton. (sag)

Publiziert am 30.11.2016 | Aktualisiert am 01.12.2016

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8 Kommentare
  • El  Corazon 01.12.2016
    Xhakas einziges Problem wird sein, dass Wenger nächste Saison nicht mehr da ist und dann leider keiner mehr auf ihn setzt.
  • Mario  Basler 01.12.2016
    Arsenal hatte bisher, wie im Artikel geschrieben, 20 Spiele. 8x durfte Xhaka von Anfang an ran und 13x Coquelin. Ah jaaa...
    Und dann kommt ihr mit etwas anspruchsvoller Mathematik und wollt wieder Öl ins Feuer schütten, dass der FCB viel mehr foulen dürfe bis zu einer gelben Karte usw.
  • Rolf   Binder aus Manila Paranaque
    30.11.2016
    Wenger ist ein sehr erfahrener Premier League Coach. Xhaka begann etwas unbedarft und übermotiviert und flog entsprechend mit einer "Rekordzeit Roten" und einer zweiten Roten vom Platz. Als defensiver Mittelfeldspieler wurde er für Wenger zu einem Risiko weil er diese Position mit neun Feldspielern „immer“ besetzen muss. Das heißt, dass er sofort einen anderen Spieler raus nehmen muss um Coquelin bringen zu können. Xhakas Zeit kommt noch - ähnlich wie in Gladbach - Wenger weiß was er tut!
  • P  Kern aus Zürich
    30.11.2016
    Hauptsache viel Geld verdienen (egal ob man spielt oder nicht) aber dafür die teure Rolex Uhr und die Diamantenohrringe so zeigen, dass sie jedermann sieht. Wie angeberisch und besnopt muss man denn sein, um auf der Ersatzbank eine Rolex zu tragen (siehe 1. Foto) ? Spieler wie Özil, Ramsey, Cazorla, Coquelin oder auch Elneny sind um Klassen besser als ein Xhaka, deshalb ist es doch vollkommen logisch, dass er bei Arsenal bloss Ersatz- bzw. Ergänzungsspieler ist.
    • drafi  schweizer aus berg
      30.11.2016
      ob genannte Spieler um Klassen !! besser sind bezweifle ich, dass eine Rolex nicht unbedingt zu einem Spiel getragen werden muss eher nein, doch wenn sie fleissig Zeitungen lesen, auch özil gibt mit seinem Reichtum an, da sind sich alle irgendwie gleich, dass Xhaka nicht spielt hat mit dem sicherlich nichts zu tun, eher damit dass er sein Maul nicht halten kann und denkt dass er bei Arsenal schon angekommen sei, wenn er dies mal ändert wird er spielen, denn er ist ein sehr guter Spieler
    • Marcel  Stierli aus Mérida, México
      01.12.2016
      Da spielt wieder mal Einer die Neiddebatte. Vielleicht haben sie verpasst, das Arsenal sehr viel Geld investiert hat und Xhaka den Verdienst erhält, den Arsenal für gerechtfertigt hält. Denken sie die bezahlen aus Plausch diese Summen? Arsenal und Wenger haben doch ein wenig mehr Ahnung von Fussball und auch Menschen als Sie Herr Kern
    • Martin  Gebauer aus Stäfa
      01.12.2016
      Wer Coquelins Karriere etwas verfolgt, sieht schnell, dass er sich nirgends wirklich durchsetzen konnte. Xhakas Passquote ist überragend, er antizipiert besser und schneller als alle anderen Fussballer, zudem besitzt er herausragende Führungsqualitäten. Dass er seinen Einsatz noch regulieren muss ist klar. Ihr Vergleich mit Spielern, die eine völlig andere Rolle haben zeigt, dass Sie - Herr Kern -nicht viel von Fussball verstehen.
  • Herbert  Schonberger 30.11.2016
    Das kann heissen, dass irgendwann in der naeheren Zukunft, ein anderer Klub einen Spitzenspieler mit grossem Rabatt kaufen kann. Fuer Xaka koennte das ein grosser Neubeginn werden. Seine Zukunft hat begonnen, aber vielleicht nicht bei Arsenal. Hoffentlich weiss Wenger diesmal was er tut.