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Auf der Internetplattform «Facebook» sind bereits viele Gruppen für Robert Enke gegründet worden. Der grössten Gruppe «RIP Robert Enke» («Requiescat in pace», übersetzt: Ruhe in Frieden) haben sich bereits weit über 15000 Mitglieder (Stand: 13.30 Uhr) angeschlossen. Die Anteilnahme an Enkes Tod ist auch in der virtuellen Welt enorm.
Auch auf Blick.ch wird um den sympathischen Fussballspieler getrauert. «Ich bin schockiert. Wie verzweifelt muss der Mann gewesen sein? Meine Gedanken sind bei den Hinterbliebenen», schreibt Roger Morger aus Zürich, stellvertretend für die allermeisten Leser.
Auch kritische Fragen tauchen auf
Der Selbstmord wirft aber auch kritische Fragen auf. So etwa, ob es unfair ist, sich vor einem Zug zu werfen.
Blick.ch-User André Grünig aus Opfikon macht sich Sorgen um Enkes hinterbliebene Frau: «Hat Enke nie an seine Frau und seine Adoptivtochter gedacht, die jetzt sicher sehr schockiert und traurig sind?»
Das Schlusswort gehört Leser Lionel Werren aus Baden. Er schreibt: «Enke ist einer der weltbesten Torhüter, hat eine WM vor Augen und finanzielle Sicherheit. All das scheint nicht gegen eine innere Trauer angekommen zu sein. Es ist und bleibt so: Das wichtigste Gut ist der Seelenfrieden. Tragt Sorge zu euch!» (zbi)