Happy End für Flüchtlingsbub (6) «Plastiksack-Messi» trifft heute sein grosses Idol

Im Januar zeigte er seine Bewunderung für Lionel Messi noch mit einem Plastiksack. Heute darf Murtaza Ahmadi sein Idol ins Stadion begleiten.

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Sein Bild ging im Januar um den Globus. Murtaza Ahmadi, ein fünfjähriger Junge aus Afghanistan und grosser Fan von Lionel Messi. Mit einem blau-weissen Plastiksack, das ein Argentinien-Shirt symbolisieren soll, lächelt er in die Kamera. Auf dem Rücken prangen Name und Nummer seines Idols. «Es war für mich nicht möglich, ein Leibchen für meinen Sohn zu kaufen. Ich bin ein einfacher Farmer», sagte sein Vater Arif damals.

Ende Februar erreichen uns aus der kriegserschütterten Provinz Ghanzi herzerwärmende Bilder. Wieder lächelt Murtaza in die Kamera. Diesmal aber trägt er ein von Messi signiertes Argentinien-Trikot. Als «glücklichster Junge der Welt» wurde er bezeichnet.

 

Heute schreiben wir die nächste Märchengeschichte um den Zauberfloh-Bewunderer, der mit seiner Familie im Mai zur Flucht nach Pakistan gezwungen worden ist. In Doha trifft Murtaza seinen Helden erstmals höchstpersönlich. Der FC Barcelona trifft dort in einem Freundschaftsspiel auf das von Christian Gross trainierte al-Ahli Dschidda (BLICK berichtete).

Der argentinische Superstar lässt sich die Chance nicht nehmen, wechselt mit seinem Riesenfan im Rahmen eines Treffens des Weltmeisterschafts-Komitees 2022 einige Worte und ist sich auch nicht zu schade, mit Murtaza für ein paar Fotos um die Wette zu lächeln. «Das Bild, das die Welt sehen wollte», schreibt die Organisation auf Twitter. «Der Traum des sechsjährigen Jungen, seinen Helden zu treffen, ist endlich wahr geworden.»

 

Doch damit nicht genug: Heute Abend darf der «Plastiksack-Messi» den waschechten fünffachen Weltfussballer auf den Rasen des Al-Gharafa Stadium begleiten. Das nächste Kapitel im Fan-Märchen von Murtaza Ahmadi. (sag)

Publiziert am 13.12.2016 | Aktualisiert am 13.12.2016

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2 Kommentare
  • mathias  harnisch aus subingen
    13.12.2016
    Die Reichen wie Messi sind Schuld für die Armut auf der Welt.
    • Werner  Bieinisowitsch aus Sant Jordi
      13.12.2016
      Nicht die Reichen wie Messi, welche nämlich jedes fussballverrückte Kind auf der Welt zum Lächeln bringen, sondern die korrupten Politiker, die Diktatoren (besonders in Schwarzafrika), welche ihr Volk "aussaugen", berauben etc.