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Nach Enke-Tod: Hannover vergibt die Nummer «1» nie wieder

Die Vereinsleitung von Hannover 96 hat entschieden, dass zukünftig das Trikot mit der Rückennummer «1» nie mehr vergeben wird.

Aktualisiert um 09:40 | 13.11.2009
Nach dem Tod von Torhüter Robert Enke hat der Verein Hannover 96 entschieden, das Trikot mit der Nummer «1» nie mehr zu vergeben – in Andenken an ihren verstorbenen Torhüter.

Der Deutscher Nationalmannschafts-Goalie nahm sich zu Beginn der Woche bei einem Bahnübergang das Leben.

Trainingsbetrieb bis auf weiteres eingestellt


Der Tod von Robert Enke hat auch auf den Trainingsbetrieb der Hannover-Profis einen Einfluss: Die Spieler haben bis zum Wochenende frei bekommen und starten erst am Montag wieder mit dem regulären Trainingsbetrieb. Ob die Spieler die Tragödie bis Montag aus ihren Köpfen gebracht haben, ist jedoch zu bezweifeln. (gwy)
Die Nummer «1» von Robert Enke wird bei Hannover 96 nie mehr vergeben. (Keystone)
Die Nummer «1» von Robert Enke wird bei Hannover 96 nie mehr vergeben. (Keystone)
Die trauernden Fans stehen vor der Marktkirche in Hannover, wo der Gedenkgottesdienst für Enke stattfindet. (Reuters)
Der Andrang ist riesig. (Reuters)
Pfarrer Heinrich Plochg hält in der Marktkirche von Hannover den Gedenkgottesdienst. In der Hand hält er die Handschuhe von Enke. (Reuters)
DFB-Teammanager Oliver Bierhoff, Trainer Jogi Löw und Captain Michael Ballack (v.l.) nehmen am Gedenkgottesdienst teil. (Reuters)
DFB-Chef Theo Zwanziger (M.) spricht der Witwe Teresa Enke sein Beileid aus. (Reuters)
Fans trauern gemeinsam vor der Geschäftsstelle von Hannover 96. (Reuters)
Hunderte von Fans zünden Kerzen an und legen Blumen nieder in Gedenken an den verstorbenen National-Goalie. (Reuters)
Die Anteilnahme ist riesig. (Reuters)
Die Fans können es nicht fassen. (Reuters)
Kerzen und Blumen vor der Hannover-Geschäftsstelle. (Reuters)
Das sagen Blick.ch-Leser
Michael Zürcher, züri - 17:30 | 13.11.2009
» wieso pervers??? Durch den Auftritt der Ehefrau wurden vielen Spekulationen vorschub geleistet. Alle wissen, woran der gute Enke litt und warum er sich so entschieden hatte. Das ist nicht pervers, sondern nur normal. Sie hat nun in Ruhe Zeit zu trauern ohne die ganze Zeit von Spekulationen umringt zu sein. Aber eben, andere Länder, andere Sitten...
Ahmed Seforic, Goldach - 13:43 | 13.11.2009
» Ich finde das Medienspektakel in Ordnung. Die Familie möchte es ja so, sonst wäre seine Frau nicht vor die Presse getreten. Dass der Vorstand eine Pressekonferenz geben muss, ist verständlich, aber dass seine Frau ihren Auftritt dort macht, ist ja pervers. Ich hab gedacht ich seh nicht recht. Und jetzt diese Show im Stadion. ist ja schlimmer als bei Michael Jackson. lächerlich
Markus F. Baumgartner, Liestal - 10:28 | 13.11.2009
» So bedauerlich dieser Vorfall auch ist, alle reden nun nur noch von Enke,der Nummer Eins. Es wäre interessant zu wissen wie es dem traumatisierten Lockführer geht, der leider die Nummer Zwei auf dem Rücken trägt. (Häuchlergesellschaft)
Fabian Mühlemann, thurgau - 10:09 | 13.11.2009
» Unglaublich all diese Heuchlerei dieser Promis. Wie schon von einem Vorredner gesagt kannten die meisten Enke gar nicht. Dann sprechen viele davon dass Sie tiefgründige Gespräche mit Ihm gehabt haben. Ach was sie nicht sagen. Tiefgründig waren diese Gespräche mit Sicherheit nicht ansonsten hätte man gemerkt, dass es Ihm nicht gut geht. Ja das Schicksal ist tragisch, aber es sterben jeden Tag tausende Menschen über die man nichts in der Zeitung erfährt. Sowas besonderes war er nun auch nicht.
Markus Bösch, Bülach Autor "Verlorenes Wissen" - 10:07 | 13.11.2009
» Wenn der Mann hohe Anforderungen der Ideale an seine Frau stellt, kann er an deren männlichkeits Verbogenheit zerbrechen. Nicht aber wenn die Frau sich ändert, und wieder zu ihren Idealen zurückkehrt und Weiblich wird. Dann schaut der Mann wieder zu Ihr auf und Achtet sie als ein ergänzender Teil von ihm. So muss jede Ehe sein, will sie dauern und früchte tragen im gemeinsamen streben im Geiste. Philosoph und Autor....
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