Grozny-Star Jonathan Legear donnert angetrunken mit seinem Porsche in einen Tankstellenshop. Eine Person wird leicht verletzt, der Sachschaden beträgt rund 360'000 Franken.
Am vergangenen Sonntag um 5.30 Uhr in der Früh krachte es mächtig. Der belgische Fussballprofi Jonathan Legear (25) raste mit seinem Porsche in einen Tankstellenshop in der Nähe der flämischen Stadt Tongeren.
Er habe das Gas- mit dem Bremspedal verwechselt, sagte Legear nach dem Unfall. Die Folgen: ein verwüsteter Tankstellenshop, ein leicht verletzter Mitarbeiter und ein zerstörtes Luxusauto.
Bilder der Überwachungskamera zeigen, wie Legear mit hohem Tempo an den Zapfsäulen vorbeifährt, einen Scooter aus dem Weg räumt und durch die Glastüre in den Shop rast. Zwischen Getränkedosen und Schokoriegeln kommt der Wagen zum Stehen.
Nur eine Person wurde leicht verletzt, doch die Verwüstung ist enorm. Der Sachschaden beträgt rund 360'000 Franken.
Legear sagte, er wolle sich bei allen direkt oder indirekt Involvierten entschuldigen. «Ich werde die Konsequenzen für den Unfall akzeptieren.» Den Fahrausweis muss der Rammbock bestimmt abgeben. Möglich ist aber auch eine Gefängnisstrafe, wie ein Gerichtssprecher sagte.
Gleichzeitig dementierte Legear, ernsthaft betrunken gewesen zu sein: «Mein Alkoholwert war nur wenig über der erlaubten Limite.»
Legear ist ein Wiederholungstäter. 2009 setzte er seinen Wagen in eine Hausmauer und musste 50 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. Damals kickte er für Anderlecht.
Heute steht der Mittelfeldspieler beim russischen Verein Terek Grozny unter Vertrag. Weil er aber am Wochenende nicht im Aufgebot stand, gönnte sich der zweifache belgische Nationalspieler ein paar Tage in der Heimat. Nun endet sein Ausflug vor Gericht. (ivr)
Alle Kommentare (2)