Für Hitzfeld ist Ranieri Welt-Trainer «Er hat ein Weltwunder geschafft!»

Ottmar Hitzfeld war Welt-Trainer 1997 und 2001. Nun soll Claudio Ranieri diese Auszeichnung erhalten, sagt er. «Wegen diesem Leicester-Märchen lieben wir den Fussball.»

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Als Ottmar Hitzfeld im Jahr 1997 mit Dortmund und 2001 mit Bayern die Champions League gewinnt, wird er beide Male als Welttrainer des Jahres ausgezeichnet. «Das war ein Traum, der wahr wurde. Fast zu viel der Ehre», sagt er.

Als Trainer des Jahres stehen bei der Fifa drei Kandidaten zur Auswahl. Fernando Santos, Europameister mit Portugal. Zinédine Zidane, Champions-League-Sieger mit Real Madrid. Und Claudio Ranieri, Meister mit Leicester.

«Für mich ist die Champions League die Krone im Fussball im Jahr 2016. Aber was Ranieri mit Leicester geschafft hat, ist noch höher einzustufen – darum hat er den Titel verdient. Erst wurde er als Nati-Trainer in Griechenland entlassen, weil er gegen die Färöer verloren hat, dann wird er englischer Meister – er hat ein Weltwunder geschafft. Wegen Geschichten wie diesem Leicester-Märchen lieben wir den Fussball.»

Hitzfeld weiter: «Vor allem in England ist es schwieriger als zum Beispiel in Deutschland, Meister zu werden. In der Bundesliga hast du mit Bayern und Dortmund nur zwei Top-Klubs vor dir. In England sind es etwa sechs Mannschaften. Leicester als Champion – das ist in etwa, wie wenn Augsburg deutscher Meister wird.»

Als Zweiten sieht Hitzfeld in dieser Wahl Zidane. «Er hat mich überrascht, ich war nach seiner Verpflichtung ja skeptisch. Dass er es vom Superstar zum erfolgreichen Trainer geschafft hat, ist eine grossartige Leistung.»

Santos ist für ihn auf Platz 3: «Für mich ist Europameister Portugal die zweite grosse Sensation nach Griechenland – eine Top-Leistung. Aber ihr Fussball, es waren ja einige Unentschieden dabei, hat nicht den ganz grossen Glanz versprüht.»

Publiziert am 09.01.2017 | Aktualisiert am 09.01.2017

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1 Kommentare
  • Rocco  Martignoni , via Facebook 09.01.2017
    Fußball ist ein Mannschaft und ohne ein Gute Mannschaft sind diese auch nicht viel Wert und Einzel Spieler sollen auch nicht bewertet werden.