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An der Fussball-WM in Südafrika zählte Wayne Rooney (24) im Team der Engländer zu den grössten Enttäuschungen. Er schoss kein Tor und zog mit seinen lustlosen Auftritten den Ärger auf sich.
Die technische Studiengruppe der Fifa, unter der Leitung des Wallisers Jean-Paul Brigger (siehe Kasten), siehts aber anders, wie der Weltfussballverband im jetzt veröffentlichten 289 Seiten dicken Bilanz-Report festhält.
ManU-Star Rooney wird neben Ashley Cole und Steven Gerrard als einer der drei herausragenden Spieler der «Three Lions» präsentiert.
Im Report heissts: «Ein lauf- und einsatzstarker Spieler, mannschaftsdienlicher Angreifer mit guter Technik.»
In England aber haben die Journalisten und die Fans über diese Beurteilung in ihren Web-Foren nur Häme übrig.
Um seinen ramponierten Ruf in der Heimat zu retten, hilft dem kritisierten Rooney am Freitag Abend im EM-Quali-Spiel gegen Bulgarien nur ein Top-Auftritt. Trainer Capello lässt ihn auf alle Fälle von Beginn weg ran. (rib)