«FIWC 2009»: Coole Spieler, heisse Girls

  • Publiziert: 06.05.2009, Aktualisiert: 19.01.2012
  • Von Raphael Fiore

BARCELONA – 32 Zocker spielten am Port Olympic um den «FIFA Interactive World Cup 2009»-Titel. Neben dem virtuellen Platz sorgten die Cheerleader vom FC Barcelona für heisse Köpfe. Blick.ch liefert exklusive Bilder, Interviews und Videos!

23 Grad, strahlend blauer Himmel: ideale Bedingungen, um das grosse Finale der Fussball-WM beim Port Olympic in Barcelona live zu verfolgen. Doch beim «FIFA Interactive World Cup 2009» kicken nicht Messi, Ronaldo und Co. um den Titel, sondern 32 Gamer aus der ganzen Welt!

Unter den 32 Finalisten aus 24 Ländern befindet sich auch der Schweizer Merjim Sadriji. Der 16-Jährige hat sich für das von der FIFA geförderte Turnier qualifiziert, was nicht selbstverständlich ist. Sage und schreibe über 500000 Spieler haben sich nämlich in der Vorausscheidung auf dem virtuellen Rasen gemessen und damit neue Massstäbe gesetzt.

Auch FIFA-Exekutivkomiteemitglied Chuck Blazer ist begeistert: «Die rasante Entwicklung dieses Turniers ist beeindruckend. Auch ich bin ein leidenschaftlicher Videospieler und freue mich, hier zu sein.» Zudem betonte er, wie wichtig dieser Anlass auch für die FIFA sei: «Auch die Gamer müssen wie die echten Fussballer stundenlang trainieren; deshalb wird der Gewinner auch zur FIFA World Player Gala 2010 eingeladen und geehrt.»

Dies kommt einem Ritterschlag gleich: Der Sieger erhält neben dem hohen Preisgeld von 20000 US-Dollar und einem brandneuen KIA «Soul» auch eine Einladung zum wichtigen Anlass der Fussball-Superstars.

Bis der Sieger bekannt ist, vergehen noch einige Stunden. Nach den Spielrunden gibt es immer eine kurze Pause; diese wird durch ein facettenreiches Rahmenprogramm enorm aufgewertet. Besonders im Fokus der Zuschauer sind die Cheerleader vom FC Barcelona. Egal, ob im Sand oder auf der Bühne, die fünf besten Girls der Tanzgruppe heizen dem Publikum mächtig ein.

Auch die Freestyle-Kicker-Gruppe «Komball» weiss zu begeistern: Die Jungs und Mädels aus Genf reisen rund um den Globus und vollführen Tricks mit dem Ball, die selbst Ronaldinho vor Neid erblassen lassen.

So lief das Turnier mit unserem Schweizer ab

Auf dem virtuellen Feld wurde hart gekämpft, unsere Schweizer Hoffnung Merjim Sadriji musste jedoch nach der Vorrunde bereits die Segel streichen. Die vier Punkte aus drei Matches waren zu wenig. Dafür spielte sich der 14-jährige Portugiese Cruz (Platz 3), der äusserst emotionale Mexikaner Loera (Platz 2) und der ruhige, aber überzeugende Franzose Grannec in den Mittelpunkt. Letzterer erinnerte mit seiner Spielweise an den jungen Zidane und dribbelte sich mit grandiosem taktischen Geschick zum Sieg. Das diesjährige Finale des «FIFA Interactive World Cup 2009» bot hohe (virtuelle) Fussballkunst und der grosse Zuschaueraufmarsch zeigt, dass auch die Fussballvideospieler das Zeug zur grossen Unterhaltung haben.