Drei Tage nach Trump-Wahl Mexiko überfährt die US-Kicker

Mexiko gelingt gegen die USA ein historischer Sieg. Erstmals seit 1972 gewinnt El Tri auf US-Boden.

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Es ist eine Affiche mit Zündstoff: Wenige Tage, nachdem das US-Wahlvolk Mexiko-Hasser Donald Trump zum neuen Präsidenten gewählt hat, treffen letzte Nacht die USA und Mexiko in Columbus, Ohio, in der WM-Quali aufeinander.

Die letzten vier Aufeinandertreffen in Columbus haben die Amis gegen die Mexikaner mit 2:0 gewonnen, seit 1972 konnten die Mexikaner in einem Qualifikationsspiel in den USA nicht mehr siegen.

Aber diesmal läufts anders. El Tri überfährt das Team von Jürgen Klinsmann in der ersten Hälfte regelrecht, die Gastgeber sind mit dem 0:1-Rückstand zur Pause nach einem Tor von Miguel Layun gut bedient.

Bobby Wood gelingt für die Amerikaner zwar der Ausgleich, Mexiko-Kapitän Rafael Marquez sorgt mit seinem Tor in der 89. Minute am Schluss doch noch für den verdienten Auswärtssieg.

Was aber viel wichtiger ist: Die Atmosphäre im Stadion ist entspannt und friedlich, Amerikaner und Mexikaner feiern gemeinsam. Trotz Trump. (eg)

Publiziert am 12.11.2016 | Aktualisiert am 12.11.2016

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4 Kommentare
  • Marcel  Stierli aus Mérida, México
    13.11.2016
    Es ist immer Zunder im Spiel wenn diese Beiden aufeinander treffen. Jedoch gehts immer friedlich zu. Die Mexikaner haben einen pechschwarzen Humor den nicht jeder versteht. Ihre Witze mögen manchmal derb daher kommen, haben aber mit Aggressivität nichts zu tun. So gesehen war das Spiel wie es sein soll, ein Fussballspiel
  • Concolor  Shalako 12.11.2016
    Trump mag den Fussball wie es scheint. Sollte aber daraus keine Polemik gegen Mexico auf Politischer Ebene machen... Und trotzdem ist heutzutage der Sport auch zu einem Politikum geworden.
  • Renato  Imsand 12.11.2016
    Genau meine Worte Herr Schweizer. Allerdings möchte ich präzisieren: man soll mit Anstand verlieren und bei Siegen den Gegner nicht verhöhnen. Allerdings darf man sich als Sportler, wo auch immer, nicht ans verlieren gewöhnen, ansonsten das feu sacré erlischt und man aufhören sollte. Was ich manchmal nicht verstehe, ist auch ein Stückweit Populismus der Journalie mit Titel wie Mexico überfährt die US-Kicker. Von Überfahren redet man bei einem 4 oder 5:0. Ich hatte wohl schlechte Deutschlehrer!
  • drafi  schweizer aus berg
    12.11.2016
    Fussball soll und darf ja auch nicht wegen einer Niederlage gleich (Fan) Krieg auslösen, es soll immer ein Spiel bleiben, und ob Sieg oder Niederlage, Grösse zeigt man in der Niederlage, Akzeptieren soll man in der Jugend lernen, und dafür sind die Eltern verantwortlich, wer Verlieren kann der kommt besser durchs Leben, denn Neid schürt Hass und Hass löst Krieg aus, also liebe Eltern, lernt Eure Kinder das Verlieren, sie tun etwas Gutes damit, und alle Danken es Ihnen mit Frieden