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In einem Spiel der zweiten brasilianischen Liga zwischen Parana und Castelao gelang Parana-Stürmer Wellington Silva (22) der Treffer des Tages (Endstand 1:0). Das Problem: Er erzielte das Siegtor eindeutig mit der Hand!
Alle sahen es, selbst die Linienrichterin, trotzdem zeigte Schiri Ferreira das Tor an. Die Folge: wüste Schlägereien, Sperren für Spieler und Schiedsrichter und eine ganz, ganz miese Ausrede!
So geschah der kuriose Treffer: In der 42. Minute steht Stürmer Silva frei am zweiten Pfosten. Doch die Flanke seines Mannschaftskollegen kann er mit dem Kopf nicht erreichen. Er schlägt deshalb den Ball locker mit dem ausgestreckten Arm zum 1:0 ins Tor. Der einzige Treffer des Spiels, doch er hätte niemals zählen dürfen!
Auch wütende Proteste konnten den Schiri nicht von seiner Entscheidung abbringen. Selbst nach einem Gespräch mit Linienrichterin Ticiana Martins, die das Handspiel angezeigt hatte, blieb der Schiri bei seiner Entscheidung und gab den Treffer.
Nach dem Schlusspfiff eskalierte die Situation. Die Folge: eine wüste Massenschlägerei. Gegnerische Betreuer und Spieler wollten dem Übeltäter Wellington Silva an die Wäsche. Der gab sich nach der Partie in einem Interview auch noch uneinsichtig: «Ich wollte den Ball nicht so stark ablenken, aber dann landete er im Tor. Wir dürfen stolz sein. Unabhängig davon, wie das Tor fiel, haben wir gut gespielt.»
Unweigerlich kommen Erinnerungen an das legendäre Tor Diego Armando Maradonas im WM-Viertelfinal 1986 gegen England hoch (siehe Video unten). Beim 1:0 sprang der kleine Maradona im Strafraum hoch und faustete den Ball an Goalie Peter Shilton vorbei ins Netz. (ds)
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Maradonas Argentinien | Die «Hand Gottes» erzielt im Viertelfinal der WM 86 in Mexiko das 1:0 gegen England. Das 2:0 erzielt Maradona nach einem Dribbling über den halben Platz. Argentinien wird Weltmeister, Diego unsterblich. (Keystone)