Das meint BLICK zur Infantino-Wahl Die Fifa hat verstanden!

Die Fifa hat Gianni Infantino zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Der 26. Februar ist deshalb ein guter Tag für den Sport, findet BLICK-Sportchef Felix Bingesser.

«Die besten Funktionäre kommen aus dem Wallis»

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BLICK-Sportchef Felix Bingesser

«Habemus Papam!» Um 18.01 Uhr stieg weisser Rauch aus dem Hallenstadion. Nein, wir sind nicht Papst.

Aber wir haben einen neuen Fifa-Präsidenten. Und die gute Nachricht ist: Er heisst Gianni Infantino. Er ist die beste und glaubwürdigste Wahl für den schwer angeschlagenen Weltfussballverband.

Der lange Zeit beratungsresistente Altherrenklub hat seine Lektion gelernt. Seit die Polizei auf Geheiss der Amerikaner mit den Handschellen am Gürtel durch die Nobelhotels spaziert, weiss auch der letzte kurzsichtige und schwerhörige Funktionär: Es ist fertig mit lustig.

Die Fifa-Reformen sind wuchtig angenommen worden. Und damit ist die Basis für einen Neuanfang gelegt. Gleichzeitig wird Infantino und nicht der doch zwielichtige Scheich Salman Nachfolger von Sepp Blatter.

Damit ist das Fundament für den Neubeginn gelegt. Auf Infantino, den neuen Hoffnungsträger, wartet allerdings eine Herkulesaufgabe.

Es gilt jetzt eine neue, transparente, glaubwürdige Organisation aufzubauen. Das wird Jahre dauern. Denn die bösen Geister sind nicht so schnell zu vertreiben. Das System bleibt anfällig.

Denn Demokratie, Integrität und Transparenz sind noch in vielen Ländern und bei vielen Verbänden ein Fremdwort. Darum werden auch weiterhin dubiose Figuren nach Zürich pilgern.

Immerhin: Seit sie wissen, was ihnen blühen kann, haben sie die Zeichen der Zeit erkannt.

Der 26. Februar ist ein guter Tag für den Sport und für den Fussball. Und auch für die Schweiz.

Unser Land ist längst ein Zentrum des Weltsports. Sitz der grossen Sportverbände. Heimat von mächtigen Sportfunktionären.

Gianni Infantino ist der neuste Name auf dieser Liste. Und das ist gut so.

Publiziert am 26.02.2016 | Aktualisiert am 29.02.2016
Auf Blatter folgt der nächste Walliser Gianni Infantino ist neuer Fifa-Präsident

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11 Kommentare
  • Claudio  Hammer aus Zürich
    27.02.2016
    Die Funktionäre haben wohl vor allem verstanden dass "Siebesiech" Infantino die Auszahlungen an die Mitgliedsländer von 0.25 Mio auf 1.75 Mio pro Jahr VERSIEBENFACHEN will!!
    Dafür gab es in einem ansonsten lauen Wahlkampf eine Standing Ovation!
    .
    Es geht immer noch nur um die Käuflichkeit der Stimmen und jetzt müssen die Fussball WMs noch mehr verkommerzialisiert werden und die FIFA wird in den Austragungsländern vermutlich weiterhin über dem Gesetz stehen!
  • Detlef  Gröllheimer aus Dättwil
    26.02.2016
    Ist diese Wahl wirklich gut für den Fussball ?
    Das muss der Herr Infantino erst beweisen, da
    bin ich doch sehr skeptisch !
  • Martin  Wyss , via Facebook 26.02.2016
    Congratulations to Gianni infantino!! Die beste entscheidung die die Korrupte FIFA treffen konnte! Infantino ist der Inbegriff für eine fortschrittliche FIFA und das beste das uns passieren konnte. Ich wünsche Gianni von herzen alles gute in seinem Amt und das er uns mit seiner liebe zum fussball und seiner art und weise der führung noch viel freude bereiten word...Gianni du bist die beste Lösung und Wahl die die FIFA treffen konnte, wir stehen geschlossen hinter dir!!
  • Lukas  Böhni aus Meiringen
    26.02.2016
    Das erinnert mich an Putin und Medwedew. Klassen wir mal den Kleinen ran, um später wieder auf den Thron zu steigen.
  • Concolor  Shalako 26.02.2016
    Was spricht gegen eine Schweizer, Herr Huber? Besser gesagt einem Italoschweizer?
    Zudem ist Infantino ursprünglich ein Italiener...Ergo können sich die Italiener auch eine Schnitte abschneiden. Alles Gute Herr Infantino!!!