Xhaka erklärt seine Rot-Serie: «Ich bin nicht psychisch krank»

Gladbach-Captain Granit Xhaka muss nach seinem dritten Platzverweis innert einem halben Jahr drei Spiele zuschauen. Jetzt spricht er über sein Rot-Problem.

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«Ich muss daraus lernen», sagt Granit Xhaka über seine Rot-Serie. EQ Images

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Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Bayern 34 80:17 88
2 Dortmund 34 82:34 78
3 Leverkusen 34 56:40 60
4 Gladbach 34 67:50 55
5 Schalke 34 51:49 52
6 Mainz 34 46:42 50
7 Hertha BSC 34 42:42 50
8 Wolfsburg 34 47:49 45
9 1. FC Köln 34 38:42 43
10 Hamburg 34 40:46 41
11 FC Ingolstadt 34 33:42 40
12 Augsburg 34 42:52 38
13 Bremen 34 50:65 38
14 SV Darmstadt 98 34 38:53 38
15 Hoffenheim 34 39:54 37
16 Frankfurt 34 34:52 36
17 Stuttgart 34 50:75 33
18 Hannover 34 31:62 25
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Granit Xhaka hat in Mönchengladbach eine grosse Hinrunde gespielt, wurde vom neuen Trainer André Schubert gar zum Captain ernannt.

Ein Amt, das er in den ersten drei Spielen der Rückrunde nicht ausüben darf. Nach seinem Revanche-Foul an Darmstadts Peter Niemeyer und dritten Platzverweis der Saison ist er für die Spieltage 18 bis 20 gesperrt.

Jetzt spricht er erstmals über seine Rot-Serie. «Ich habe gehört, dass mir nach dem erneuten Platzverweis schon Hilfe angeboten wurde. Aber ich bin psychisch nicht krank – das ist meine Spielweise», sagt der Gladbacher Mittelfeld-Chef der «Bild». «Tatsache ist natürlich, dass ich das nicht machen darf. Ich muss daraus lernen. Auch wenn das sicher nicht von heute auf morgen geht.»

Am Valentinstag darf der härteste Stratege Europas wieder ran: Gegen den HSV ist Xhaka wieder spielberechtigt. Und gelobt Besserung: «Gerade die kleineren Teams wollen mich mit ständigen Provokationen von meinem Spiel weglocken. Ein Bayern-Spieler würde das nie machen, die haben ihre Qualitäten im Fußballspielen. Aber ich muss das annehmen, mich auf mein Spiel konzentrieren.

Obs dem Heisssporn gelingt, in Zukunft Ruhe zu bewahren? Die Gegner werden Xhaka nach seinen Aussetzern eher noch stärker zu provozieren versuchen. «Man kann im Leben zwar nie etwas garantieren, aber ich hoffe, dass der Platzverweis gegen Darmstadt meine letzte Rote ­war.» (eg)

Publiziert am 07.01.2016 | Aktualisiert am 28.01.2016

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3 Kommentare
  • Hans Rudolf  Mayer aus Endingen
    07.01.2016
    Ach der arme Xhaka wird immer provoziert. Vermutlich ist er der einzige in der Bundesliga. Werden etwa Spieler von Bayern und Dortmund nicht provoziert. Wie wäre es, solchen Situationen mit etwas mehr Cleverness und Köpfchen zu begegnen. Sollte Gladbach eines Tages noch seinen Bruder verpflichten, ist Rang 1 im Kartensammeln schon vor Saisonbeginn vergeben.
  • Robert  Schneiter aus Münsingen
    07.01.2016
    Xhaka ist nicht psychisch krank aber er ist und bleibt ein Rüppel !
    • Ruedi  Lanz aus Aarburg
      07.01.2016
      Ich habe noch kein einziges Foul von Granit gesehen, bei dem man sagen müsste, dass er den Gegner absichtlich verletzen wollte. Weicheier haben im Profifussball kein Erfolg; deshalb wünschte ich mir eine Nationalmannschaft mit 11 Spielern, die mit so viel Herzblut zur Sache gehen.