Weilers erstes Interview als Nürnberg-Trainer «Darf ich Schweizerdeutsch sprechen?»

René Weiler (41) heisst der neue Trainer beim 1. FC Nürnberg. Um 15 Uhr leitet der Winterthurer sein erstes Training. Vorher spricht er über seinen Job in Deutschland – auf Schweizerdeutsch.

Weiler an PK: «Darf ich Schweizerdeutsch sprechen?»

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5 Frankfurt 5 8:5 10
6 Hertha BSC 5 9:7 10
7 RB Leipzig 5 9:4 9
8 Mainz 5 12:11 7
9 Hoffenheim 5 9:8 7
10 Leverkusen 5 8:7 7
11 Augsburg 5 4:6 7
12 Freiburg 5 6:9 6
13 Wolfsburg 5 4:7 5
14 SV Darmstadt 98 5 2:10 4
15 Bremen 5 5:15 3
16 FC Ingolstadt 5 2:10 1
16 Hamburg 5 2:10 1
18 Schalke 5 2:10 0

Weiler zu Nürnberg – passt das?

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Die Auszeit von René Weiler und das Warten auf ein gutes Angebot haben sich gelohnt. Er soll die Aufholjagd der Nürnberger – der «Club» belegt in der 2. Bundesliga nach 13 Spielen nur den enttäuschenden 14. Rang – einleiten.

Weiler wurde heute Mittag offiziell vorgestellt, um 15 Uhr leitete er sein erstes Training mit den Profis. Der Winterthurer unterschreibt einen «längerfristigen» Vertrag, weitere Details werden keine bekannt gegeben.

Weiler: «Es ehrt mich und erfüllt mich mit Stolz, die Aufgabe in Nürnberg anvertraut zu bekommen.» Er freue sich auf die Herausforderung, einen Verein mit dieser Tradition und tollen Fankultur, der für grosse vergangene Erfolge stehe, zu betreuen. «Ich möchte dazu beitragen, wieder positive Schlagzeilen zu schreiben», sagt Weiler.

Eher kurios: Bei seiner Präsentation musste Weiler dann seine Ziele für das Schweizer Fernsehen noch auf Schweizerdeutsch formulieren (siehe Video oben).

Martin Bader, Vorstand Sport & Öffentlichkeitsarbeit beim 1. FCN, sagt: «Weiler geniesst in der Schweiz den Ruf, mit jungen Spielern nachhaltig zu arbeiten, und hat nachgewiesen, dass er erfolgreich ein Team formen kann. Die Analyse hat ergeben, dass diese Kombination die richtige in unserer jetzigen Situation ist.»

Nur gerade 132 Tage stand Valérien Ismael als Coach bei Nürnberg an der Seitenlinie. Er wurde Weiler im Sommer vorgezogen. Nun zieht Nürnberg die Reissleine. Der 39-jährige Franzose Ismael fliegt bereits wieder. Der sofortige Wiederaufstieg aus der 2. in die 1. Bundesliga ist in weite Ferne gerückt, es fehlen zehn Punkte auf einen Aufstiegsplatz.

Übrigens: Co-Trainer von Ismael war der 37-jährige Schweizer Roger Stilz (Ex-HSV). Seine neue Rolle unter Landsmann Weiler ist noch nicht definiert. «Stilz wird vorerst nicht aktiv am Trainingsbetrieb teilnehmen», teilt Nürnberg mit.

Publiziert am 12.11.2014 | Aktualisiert am 12.11.2014
Weiler ist Nachfolger von Valérien Ismael. Dieser hatte bei Nürnberg keinen Erfolg. play
Weiler ist Nachfolger von Valérien Ismael. Dieser hatte bei Nürnberg keinen Erfolg. Getty

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28 Kommentare
  • Max  Vödisch aus Osterzell
    13.11.2014
    Nach Gertjan Verbeek die beste Lösung. Ich hoffe, er bringt Konstanz in den Verein! Herzlich willkommen Réne!
  • Ivo  stehrenberger aus Sattel
    12.11.2014
    Vorab herzliche Gratulation an Herr Weiler.
    Einige Komentare verwundern mich schon. Weiler hat doch den Rüebliverein Aarau in die höchste Spielklasse gebracht und sie haben guten Fussball gespielt im Gegensatz zum jetztigen Zeitpunkt.
    Weiler wird Erfolg haben.
  • Kurt  Aerne aus Wattwil
    12.11.2014
    Wie war das noch bezüglich seinen Fähigkeiten? Und jetzt geht er in die 2: Buli . Wahrlich ein Aufstieg.
    • Truthteller  12.11.2014
      Die 2. Bundesliga ist genauso stark wie die "Super" League. Es gibt in der ganzen Schweiz nur 2-3 Clubs die eher besser sind aber der rest würde es vermutlich nicht mal in der 2. BuLi schaffen. Deutschland hat sehr starke Ligen. Bis zur 3. Liga ist es starker und interessanter Fussball, nicht so wie hier wo alle hinten rein stehen und nicht mitspielen. Das ist für grössere Clubs nur noch mühsames gekicke und auch nicht schön an zu sehen. So können sich die Grossen auch nicht verbessern.
  • Willi  Meier-Jucker 12.11.2014
    Ich habe Nürnberg spielen gesehen.Nicht überragend-aber auch nicht katastrophal.Vielleicht ein wenig glücklos-trotzdem glaube ich,dass es für den Aufstieg nicht reicht.
  • Remigi  Murer aus Beckenried
    12.11.2014
    Viel Glück Rene Weiler. Sie beweisen Mut und sind von ihren Qualitäten überzeugt. Das spricht für sie. Von der Provinz Aarau in den Fussballhexenkessel Nürnberg. In Aarau waren 50 Zuschauer am Training anwesend, in Nürnberg 50 Journalisten. Ich hoffe sie schaffen es, Nürnberg zum Erfolg zurück zu führen.