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Jeder Bundesligafan kennt es – das Phrasenschwein. In der Sendung «Doppelpass» des Deutschen Sportfernsehens (DSF) wird es von den Studiogästen bei jeder Phrasendrescherei mit 3 Euro gefüttert. Stammgast Udo Lattek hat das putzige Tierchen beinahe schon überfüttert, Jürgen Klinsmann hätte das knuffige Tier zum Platzen gebracht.
Denn seine Fehlerliste ist lang (siehe Extrakasten). Trotzdem hat der Göppinger bis zuletzt sein Dauergrinsen nicht abgesetzt – lediglich beim Rauswurf am 27. April 2009 verschlug es Klinsmann kurz die Sprache. 23 Tage später sprach Klinsmann in «stern tv» mit Günther Jauch erstmals über die vorzeitige Vertragsauflösung. Hier kritisierte er den Verein, die Spieler und Kritiker. Der geneigte Zuschauer merkte trotz dem fröhlichen Auftreten von Klinsmann, dass seine Entlassung noch an ihm nagt und dass sich der Deutsche hoffnungslos überschätzt.
Man nannte ihn «Hi, Hi»
Wegen seines fröhlichen Gemüts bekam Jürgen Klinsmann von seinen Spielern einen spöttischen Spitznamen verpasst. Laut «SportBild» nannten ihn Toni und Co. wegen des Dauerlächelns und seiner stets gleichen Grussfloskel nur noch «Hi, Hi» – alles andere als ein respektvoller Übername. Viel passender wäre aber wohl – besonders auch nach den neuerlichen Ausreden bei Günther Jauch – «Phrasenschwein» gewesen.
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Das Lachen war Klinsmann bei den Bayern schnell vergangen. (Keystone)