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Die Verletzungsmisere von Franck Ribéry ist beispiellos: Zum 7. Mal in dieser Saison ist er bereits ausser Gefecht gesetzt. Wiederum sorgen seine Zehen für Leiden.
Nur in Socken wartet er am Flughafen auf den Abflug ins Trainingslager nach Dubai und behauptet salopp: «Tut nur etwas weh, ist nicht schlimm.» Ach was: Ribéry wird von einer schmerzhaften Nagelbett-Entzündung an beiden grossen Zehen geplagt.
Seine Zehennägel werden angebohrt
Unmittelbar nach der Ankunft in Dubai müssen beide Zehennägel angebohrt werden, damit Eiter abfliessen kann! Logisch, das bei diesem Zustand trainieren unmöglich ist.
Louis van Gaal kann es kaum glauben: «Es ist für die Mannschaft sehr bitter. Aber wir können es nicht ändern!» Seit der Holländer bei den Bayern das Zepter schwingt, hat sein französischer Dribbelkünstler nur gerade 8 von 26 möglichen Pflichtspielen bestritten.
Abgang schon beschlossene Sache?
Der Frust bei Coach van Gaal nimmt zu. Denn neben den Verletzungen sorgt Ribéry vor allem mit Wechselabsichten für Ärger. Mit fast jedem Topklub Europas wird er in Verbindung gebracht, allen voran Real Madrid.
Sein Berater Alain Migliaccio verkündet schon mal den Abschied: «Franck wird bei Bayern nicht verlängern. Das ist sicher.» (sau)
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Van Gaal und sein schwierigster Schüler. (Keystone)