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Louis Van Gaal wird in der nächsten Saison bei den Bayern das Notizbuch schwingen. (Keystone)
Bayern München hat seinen Wunschkandidaten für die Nachfolge von Trainer Jürgen Klinsmann bekommen. Der deutsche Rekordmeister einigte sich mit dem Holländer Louis Van Gaal auf eine Zusammenarbeit bis (vorerst) 2011.
Der 57-jährige Van Gaal führte in dieser Saison den Provinzklub AZ Alkmaar souverän zum Titel in der Ehrendivision. Während seiner vierjährigen Amtszeit im Nordwesten Hollands hat er Alkmaar (wieder) zur nationalen Grösse geformt. Nun versucht sich Van Gaal abermals auf der grossen Bühne, nachdem er früher schon bei Ajax Amsterdam (1991 bis 1997), dem FC Barcelona (1997 bis 2000 und 2002/2003) und der holländischen Nationalmannschaft (2000 bis 2002) arbeitete.
«Wir sind glücklich, mit ihm einen erfahrenen und erfolgreichen Fussballtrainer für Bayern gewonnen zu haben», sagte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge. Ob die Münchner – wie lange gemutmasst worden war – eine Ablöse zahlen mussten, wurde nicht bekannt. Gerüchte kursierten, wonach sich Van Gaal selbst aus dem laufenden Vertrag mit Alkmaar freigekauft haben soll.
Nach der Trennung von Jürgen Klinsmann am 27. April war Van Gaal rasch zum Wunschkandidaten der Bayern erkoren worden. Er entspricht dem Profil des so genannten «Fussballlehrers». Nach dem gescheiterten Projekt Klinsmann war klar, dass die Bayern bei der wohl heikelsten Personalentscheidung der letzten Jahre kein Risiko mehr eingehen würden.
Diese Strategie drang schon bei der Wahl des Interimstrainers durch. Den Schlussspurt bestreiten die Bayern mit dem erfahrenen Jupp Heynckes, «weil wir in unserer Situation einen richtigen Fussballlehrer brauchen», wie Manager Uli Hoeness die damalige Wahl erklärte. (Si/ds)
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Von den Fans in Alkmaar liess er sich feiern, zum wiederholten Male kann Van Gaal von einem Balkon winken. (Keystone)