Trotz Pannen-Penalty von Djourou HSV verschafft sich Luft im Abstiegskampf

Hamburg gewinnt gegen Schalke. Dortmund dagegen bleibt sieglos.

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3 Schalke-Manager macht Hoffnung «Embolo liegt gut im Zeitplan»

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Bundesliga

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Bayern 16 38:9 39
2 RB Leipzig 16 31:15 36
3 Hertha BSC 16 24:16 30
4 Frankfurt 16 22:12 29
5 Hoffenheim 16 28:17 28
6 Dortmund 16 35:19 27
7 1. FC Köln 16 21:15 25
8 Freiburg 16 21:27 23
9 Leverkusen 16 23:24 21
10 Mainz 16 26:30 20
11 Schalke 16 20:19 18
12 Augsburg 16 13:17 18
13 Wolfsburg 16 15:24 16
14 Gladbach 16 15:25 16
15 Bremen 16 20:34 16
16 Hamburg 16 14:31 13
17 FC Ingolstadt 16 14:27 12
18 SV Darmstadt 98 16 11:30 8
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Hamburg - Schalke 2:1
Dass Schweizer keine Penaltys schiessen können, weiss man in Deutschland spätestens seit der WM 2006. Nun, zehn Jahre danach, tritt Johan Djourou in die Fusstapfen von Streller, Barnetta und Cabanas. Sein Penalty in der 75. Minute ist schwach geschossen, Schalke-Goalie Fährmann hat keine Probleme. Am Ende darf Djourou trotzdem jubeln, Müller (60.) und Wood (82.) sorgen nach zwei blitzsauberen Kontern für den Sieg, der Anschlusstreffer durch Avdijaj (90.) kommt zu spät. Und Djourou? Für den könnte es in der Rückrunde ungemütlich werden. Es ist kein Geheimnis, dass der HSV in der Winterpause Leipzig-Verteidiger Kyriakos Papadopoulos verpflichten möchte. Mit gutem Grund, denn der HSV kassiert im Schnitt mehr als zwei Tore pro Spiel, nur Bremen hat mehr Gegentreffer auf dem Konto. Schalke muss auch gegen Hamburg auf den verletzten Breel Embolo verzichten.

Dortmund - Augsburg 1:1
Ausgeglichene Sache in Dortmund ehe Augsburg-Innenverteidiger Martin Hinteregger seinen Offensiv-Motor zündet. Er tankt sich durch den halben Platz bis tief in die Dortmunder Hälfte. Von dort kommt der Ball zu Jan Moravek. Dieser bedient Dong-Won Ji und der Südkoreaner erwischt BVB-Goalie Weidenfeller zur Führung für die Gäste. Die Schockstarre im Signal-Iduna-Park dauert bis kurz nach der Pause. Dann ist es Ousmane Dembélé der für den BVB ausgleicht – Augsburg-Goalie Marwin Hitz bleibt ohne Schuld. Dortmund schafft danach trotz grossem Chancen-Plus kein Tor mehr. Es ist das dritte sieglose Spiel für Schwarz-Gelb in Serie. Roman Bürki kann wegen einem Handbruch nicht mittun.

Gladbach - Wolfsburg 1:2
Startfeuerwerk der angeschlagenen Wölfe in Gladbach. Maximilian Arnold bedient nach drei Minuten Daniel Caligiuri und der lässt Yann Sommer nicht den Hauch einer Abwehr-Chance. Die Reaktion der Gastgeber folgt erst in Durchgang zwei. Lars Stindl prüft Diego Begnalio. Der ehemalige Nati-Goalie lässt den Flachschuss nach vorne abprallen – Hazard staubt ab: Ausgleich! Doch die Wölfe lässt dieses Gegentor kalt. Draxler bedient Mario Gomez, der umtänzelt Sommer und trifft zur erneuten Führung! Und dabei bleibts. Wolfsburg verabschiedet sich mit einem Sieg in die Winterpause.

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Xhaka wird in Gladbach verabschiedet. Imago

 

Übrigens: Granit Xhaka wurde vor der Partie offiziell von den Gladbachern verabschiedet und nochmals frenetisch von den Borussia-Fans gefeiert. 

Frankfurt - Mainz 3:0
Auch das Rhein-Main-Derby wird früh lanciert. Branimir Hrgota trifft eiskalt nach Vorarbeit David Abrahams zur Führung für die Gastgeber. Und Frankfurt-Keeper Lucas Hradecky sorgt mit brillanten Paraden dafür, dass die Eintracht diese Führung in die Pause schaukeln kann. Nach dem Pausen-Tee schwächt sich der Gast selbst: Jhon Cordoba fliegt nach einer Tätlichkeit an Abraham vom Platz. Frankfurt-Talent Aymen Barkok sorgt mit einem herrlichen Dribbling für die Vorentscheidung. In Überzahl lässt die Heimmannschaft nichts mehr anbrennen. Mit seinem zweiten Tor macht Hrgota kurz vor Schluss alles klar. Shani Tarashaj darf für die Eintracht ab der 67. Minuten mittun, Haris Seferovic (Frankfurt) und Fabian Frei (Mainz) sitzen 90 Minuten auf der Bank. (skr/mam)

Publiziert am 20.12.2016 | Aktualisiert am 05.01.2017

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3 Kommentare
  • Lorenzo  Ciliberto aus Zürich
    21.12.2016
    Der Favre Effekt ist jetzt ganz verpufft. Siehe FCZ...
  • drafi  schweizer aus berg
    21.12.2016
    wenn BMG jetzt nicht reagiert wann dann, auch dieses Spiel war eine Katastrophe, Elnedi schwächster Mann auf dem Platz, strotzte nur so von Schwäche, und wenn ein Coach seinen Spieler nicht vom Platz nimmt wenn der so Vorgeführt wird, ja was kann man dann von der Mannschaft verlangen, ganz schwache Leistung auch des Coaches, so kann der Alptraum Abstieg auch auf dem Böckelberg noch Tatsache werden, Schubert hat das Team kaputt gecoacht, da ist kein Selbstvertrauen mehr da
    • Sepp  Huber aus Horgen
      21.12.2016
      Und vor etwa einem Jahr spielte man Traumfussball und reihte Erfolg an Erfolg. Wäre spannend zu wissen, nicht zu raten, was da im Team lief und zu diesem Absturz führte.