Wenn Spieler lieber nachmittags statt vormittags trainieren Bayern-Trainer Ancelotti: «Warum nicht?»

Bayern-Trainer Carlo Ancelotti verschiebt Trainings auf Wunsch der Spieler. Was der Italiener dagegen gar nicht mag: Diese am Handy.

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Bundesliga

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Bayern 17 40:10 42
2 RB Leipzig 17 34:15 39
3 Hoffenheim 17 30:17 31
4 Dortmund 17 37:20 30
5 Hertha BSC 17 25:19 30
6 Frankfurt 17 22:15 29
7 1. FC Köln 17 21:15 26
8 Leverkusen 17 26:25 24
9 Freiburg 17 22:29 23
10 Schalke 17 21:19 21
11 Mainz 17 26:30 21
12 Wolfsburg 17 16:24 19
13 Augsburg 17 13:19 18
14 Gladbach 17 15:25 17
15 Bremen 17 21:36 16
16 Hamburg 17 14:32 13
17 FC Ingolstadt 17 14:28 12
18 SV Darmstadt 98 17 11:30 9
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Bei Carlo Ancelotti gibts an Weihnachten Tortellini in Fleischbrühe, den italienischen Fleischtopf Bollito und Panettone. Das hat der Bayern-Trainer der «Süddeutschen Zeitung» erzählt.

Und wer kocht? «Na ich!» Klar doch. Schliesslich baumelten schon Salami zum Trocknen über seinem Kinderbett, die die Bauernfamilie Ancelotti in der Emilia Romagna produzierte. Kühe molk Klein Carlo übrigens auch: «Aber nicht frühmorgens.»

Gute Beziehung zu seinen Fussballern

Der Star-Coach plaudert auch über seinen Führungsstil. Er sagt: «Wenn die Spieler lieber 4-2-3-1 spielen als 4-3-3, sollen sie das tun.» Oder: «Wenn die Spieler nachmittags trainieren wollen statt vormittags – warum nicht?»

Dass er ein gutes Verhältnis zu seinen Schützlingen haben möchte, habe aber nichts mit Nachgiebigkeit zu tun: «Disziplin, Einhaltung von Regeln und Respekt sind mir wichtig. Ich bin da nicht obsessiv, aber durchaus durchsetzungsfähig.»

«Die Spieler isolieren sich mit den Smartphones»

Ancelotti spricht auch über die heutige Spieler-Generation: «Als ich noch Fussballer war, haben wir im Trainingslager Tischtennis gespielt und geredet. Heute umgibt die Spieler die Einsamkeit der Smartphones, sie isolieren sich damit. Es wird fast nur noch beim gemeinsamen Essen geredet.» Deshalb lässt er die Kicker lieber nach Hause, als ein längeres Zusammensein mit dem Team zu organisieren. Dann nämlich «müssen sie mit den Frauen und Kindern reden».

Und es graut ihm davor, dass die Fifa die WM auf 48 Teams aufblasen will: «Da besteht die Gefahr, dass bei sinkender Qualität das Interesse nachlässt. Der Fussball könnte sich sozusagen selber auffressen. Weniger Spiele, mehr Qualität, da müssen wir hin.» (mis)

Publiziert am 24.12.2016 | Aktualisiert am 27.12.2016

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